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Grundsteinlegung an Kieselbronner Straße 46

Rettungswachen-Neubau soll im Herbst 2016 fertig sein

Beim Befüllen des Behälters für die Grundsteinlegung (von links): DRK-Kreisverbandspräsident Prof. Wolfgang Kramer, DRK-Kreisgeschäftsführer Werner Hänlein und Architekt Jochen Abraham.

Bei der Grundsteinlegung (von links): Architekt Jochen Abraham, DRK-Kreisverbandpräsident Prof. Wolfgang Kramer und DRK-Kreisgeschäftsführer Werner Hänlein.

Grafische Ansicht des Bauprojekts.

Seit rund zwei Jahren laufen die Planungen für den Neubau der DRK-Hauptrettungswache 1 in Pforzheim. Ende Oktober wurde mit dem Bau begonnen. Am 11.12.2015 wurde feierlich ein Grundstein gelegt.

Der Bau einer neuen Hauptrettungswache ist ein seltenes Ereignis. Die bisherige Wache wurde vor mehr als 40 Jahren errichtet. Mit der feierlichen Grundsteinlegung soll dieses Ereignis in angemessener Form begangen und ein Zeichen für die Mitarbeiter, die Bevölkerung und die bisherigen Nachbarn gesetzt werden.

Geplant hat das Projekt auf dem rund 5000 Quadratmeter großen Grundstück an der Kieselbronner Straße 46 das Architekturbüro AJA Jochen Abraham. Der Bau besteht aus einer 705 Quadratmeter großen Fahrzeughalle sowie aus einem 391 Quadratmeter großen Funktionsgebäude. Die Kosten werden sich auf etwa zwei Millionen Euro belaufen, die zu knapp 50 Prozent vom Land Baden-Württemberg gefördert werden.

Grund für das Bauvorhaben sind vor allem die räumliche Enge und die kritische Verkehrslage an der Kronprinzenstraße. Zudem kann durch den Standort an der Kieselbronner Straße die Hilfsfrist in Richtung Königsbach und Remchingen verkürzt werden. Um das südliche Stadtgebiet Pforzheims nach wie vor gut versorgen zu können, soll auch die mit einem Notarzteinsatzfahrzeug ausgestattete Rettungswache am Klinikum neu gebaut und mit einem Rettungswagen (RTW) verstärkt werden. Bauherr dort wird die Helios Klinik sein. Das DRK wird die Räumlichkeiten anmieten. "Beide Bauvorhaben, Rettungswache an der Kieselbronner Straße und Rettungswache im Klinikum, sollen zeitgleich gegen September nächsten Jahres fertiggestellt sein", sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Werner Hänlein.

Das DRK ist der größte Leistungsträger im Rettungsdienst in der Stadt Pforzheim und dem Enzkreis. Rettungsfahrzeuge sind, außer an der Hauptwache Pforzheim noch in Mühlacker, Neuenbürg und Tiefenbronn stationiert. Notarztstandorte des DRK werden am Helios Klinikum in Pforzheim sowie an den Enzkreis Kliniken in Mühlacker und Neuenbürg betrieben.

Fotos+Text: D. Kneis
Grafik: AJA

11. Dezember 2015 14:27 Uhr. Alter: 167 Tage

 

 


 

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