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Zwei Großbrände fordern die Einsatzkräfte des Kreisverbandes

Innerhalb von zwei Tagen kam es im Enzkreis zu jeweils einem Großeinsatz für die örtlichen Bereitschaften.

Innerhalb von zwei Tagen kam es im Enzkreis zu zwei Großeinsätzen für die örtlichen Bereitschaften

Am Mittag des 8. Januar 2009 wurden die Einsatzkräfte nach Schellbronn zu einem Wohnhausbrand alarmiert, der sich rasch ausbreitete und die Einsatzkräfte über Stunden forderte. Die Bereitschaften Tiefenbronn und Pforzheim betreuten die Betroffenen, stellten die Einsatzverpflegung bereit und organisierten den Personentransport zur Kleiderkammer. Darüber hinaus stellte der Ortsverein Tiefenbronn Feldbetten und Decken für die betroffene Familie zur Verfügung. Die Einsatzkräfte wurden durch den Ortsverein Tiefenbronn im Feuerwehrgerätehaus Schellbronn verpflegt. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, einem Notarzt und dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst (Lothar Vollmar) während der gesamten Einsatzdauer für die Versorgung der Feuerwehr vor Ort. Die Kreisbereitschaftsleitung wurde durch die Gruppe Information und Kommunikation mit dem Einsatzleitwagen 1 vor Ort unterstützt. Die Einsatzleitung der Bereitschaften teilten sich Jens Gaidetzka (Zugführer) und Liliane Augenstein (Kreisbereitschaftsleiterin). Insgesamt waren 23 Einsatzkräfte mit 8 Fahrzeugen vor Ort.

 

Am 10. Januar 2009 kam es erneut zu einem Großbrand, diesmal in Neuenbürg. Nachdem schon beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges die offenen Flammen aus dem Dach des Wohnhauses zu sehen waren, wurde die Bereitschaft Neuenbürg mit der Schnelleinsatzgruppe Erstversorgung alarmiert. Da auch hier Betroffene obdachlos wurden und keine Kleidung gerettet werden konnte, wurde die Bereitschaft Remchingen mit einem Fahrzeug zum Personentransport nachalarmiert. Die Betroffenen wurden bei Verwandten untergebracht, das DRK Neuenbürg stellte hierfür Feldbetten und Decken zur Verfügung. Der Rettungsdienst übernahm einen verletzten Feuerwehrmann und transportierte ihn ins Krankenhaus Neuenbürg. Die SEG stellte die Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken und Verpflegung sicher und richtete eine Sanitätsmaterialausgabestelle ein. Darüber hinaus wurde im Zentraldepot in der Ilgenstraße ein Verpflegungs- und Ruhepunkt für die eingesetzten Feuerwehrkräfte eingerichtet. Der Einsatz wurde durch Jens Gaidetzka (Zugführer) und Frank Seemann (stv. Kreisbereitschaftsleiter) geführt. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte mit 6 Fahrzeugen am Einsatz für das DRK beteiligt.

12. Januar 2009 10:26 Uhr. Alter: 9 Jahre

 

 

 


 

 

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