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Kreisversammlung des DRK Pforzheim-Enzkreis e.V. am 11.11.2011 in der Kulturhalle Remchingen

DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis e.V. weiter im Aufwind

v. links Pascal Ott, Dr. Lorenz Menz, Miriam Heckmann

"Es ist ein Ergebnis vieler, wo wir heute stehen." Mit diesen Worten dankte der erste Vorsitzende des Kreisverbandes Prof. Dr. Kramer den anwesenden Delegierten der Ortsvereine, den 1200 ehrenamtlichen Helfern, den über 200 Engagierten beim Jugendrotkreuz, den rund 17.000 Fördermitgliedern, sowie den ca. 200 Hauptamtlichen des DRK Pforzheim-Enzkreis e.V. für ihre große Einsatzbereitschaft zum Wohle ihrer Mitbürger. Besonderen Dank sprach er auch Frau Erika Gerlach für ihr herausragendes Engagement als Heimfürsprecherin im DRK Seniorenzentrum in Mühlacker sowie Herrn Prof. Dr. Rainer Arbogast für die großzügige Unterstützung bei der Gewinnung von Spendengeldern für die Anschaffung eines mobilen Inkubators für Frühgeborene aus.

 

 

Beide wurden für ihren Einsatz mit der vom Kreisverband verliehenen Dr.-Brandenburg-Medaille in Gold ausgezeichnet. Des Weiteren wurden die Firmen:

  • Härter GmbH, Königsbach-Stein
  • Imo GmbH, Königsbach-Stein
  • Boßert Electro, Wimsheim
  • Gritzbach GmbH, Friolzheim
  • Microtherm GmbH, Pforzheim
  • Deckenbau Jung, Pforzheim
  • Präzisa-Feindrehteile GmbH & Co. KG, Tiefenbronn
  • Ritter Energie- und Umwelttechnik, Karlsbad
  • die Zahnarztpraxis Dr. Speich, Pforzheim
  • die Marktapotheke Birkenfeld

mit der Dr.-Brandenburg-Medaille in Silber ausgezeichnet. Die vorstehend Genannten erhielten die Auszeichnung, weil sie die bei ihnen beschäftigten Rotkreuzhelfer jederzeit unter Weiterzahlung der Bezüge für Einsätze freistellten. "

Auf allen Gebieten wird eine wirklich erfolgreiche und hervorragende Arbeit geleistet", lobte Prof. Kramer weiter. Die Helfer, Mitarbeiter und Förderer sind mit Begeisterung dabei, erfüllen den Gedanken des Roten Kreuzes mit Leben und geben diesem auch ein Gesicht. Die Kameradschaft muss bei der Rotkreuzarbeit immer im Vordergrund stehen, betonte er. So war und ist es auch in Zukunft der Mithilfe aller zu verdanken, dass der Kreisverband heute da steht wo er ist.

In Neuenbürg wurde ein Notarztstandort installiert, in Tiefenbronn wird in Bälde eine Rettungswache gebaut und das DRK Seniorenzentrum in Mühlacker weist eine 100% Belegung auf und wurde beim Pflegeheimcheck des MDK mit der Bestnote 1,0 bewertet. "Wir wollen das Optimum für die Bevölkerung", betonte Prof. Kramer.

Probleme für das DRK ergaben sich, wie bei anderen sozialen Einrichtungen auch, durch die Abschaffung des Zivildienstes. Die dadurch entstandenen Engpässe an Personal konnten durch die so genannten "Bufdis" (Bundesfreiwilligendienste) nicht ausgeglichen werden, weshalb die Mitarbeit der Ortsvereine eine wichtige Stütze wurde. "Das Ehrenamt ist die Basis und der tragende Pfeiler der Rotkreuzarbeit" meinte Prof. Kramer und sprach seine Anerkennung für das gute Funktionieren der Zusammenarbeit zwischen Ehrenamt und Hauptamt im Kreisverband aus.

Der Remchinger Bürgermeister, Herr Prayon, betonte, die Gesellschaft sei auf Menschen angewiesen, die sich für das Gemeinwohl engagieren. Landesverbands-Präsident Lorenz Menz meinte: "Zu einem solch erfolgreichen Kreisverband würde man mit Freuden kommen, ein großartiger Kreisverband" so Lorenz Menz. Er war zudem beeindruckt, dass der Kreisverband Pforzheim-Enzkreis e.V. steigende Mitgliedszahlen hat, in einer Zeit, in der viele Kreisverbände über Rückgänge klagten. Dort wo Menschen zeigen, "dass Helfen keine Einbahnstraße ist" und dass das eigene Leben hierdurch bereichert wird, werde die Tür für neue Mitglieder geöffnet.

Im Jahr 2001 waren die Finanzen des Kreisverbandes "schrecklich", erklärte Schatzmeister Hans-Heiner Bouley. Kreisverband sowie das Seniorenzentrum Mühlacker hatten hohe Schulden. Bankguthaben, Jahresüberschuss und Eigenkapital stellten Fremdwörter dar: "Wir haben getilgt wie die Wilden" sagte Bouley. Mit Hilfe von Kostentransparenz, Kostencontrolling und Kostendisziplin hat sich das Blatt in den letzten Jahren gewendet. Man redet heute von Bankguthaben, Jahresüberschüssen und Eigenkapital. Der Kreisverband ist nun absolut gesund und legt sich momentan finanzielle Polster zu.

Die Kreisversammlung beschloss einstimmig eine vom Bundesverband erarbeitete und vom Kreisverband angepasste neue Satzung.

Der bisherige Vorstand wurde bei den Neuwahlen einstimmig wieder gewählt. Nicht mehr angetreten ist aus gesundheitlichen Gründen Herr Johann Ehling aus Kieselbronn. Für ihn kam Herr Thomas Knapp aus Mühlacker als neuer Beisitzer in den Kreisverband.

Am Ende der DRK-Kreisdelegiertenversammlung konnten drei Ausbilder für ihre langjährige Ausbildertätigkeit geehrt werden. Eine Gruppe aus Königsbach erhielt den Wanderpreis "Menschliche Zuwendung". Für den Sieg beim 52. Bundeswettbewerb der Bereitschaften erhielt die Gruppe aus Maulbronn eine Auszeichnung. Die Maulbronner werden im kommenden Jahr den Kreisverband auf europäischer Ebene vertreten.

Eine besondere Ehrung wurde Wolfgang Haalboom, Kreisbereitschaftsleiter, durch den Präsidenten des Landesverbands, Dr. Menz, für seinen überragenden Einsatz für die Ziele des Roten Kreuzes verliehen. Dr. Menz bezeichnete ihn bei der Überreichung der Medaille als "Rotkreuzler mit Leib und Seele".

Prof. Kramer dankte am Schluss allen Delegierten sowie den ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitern, insbesondere dem Ortsverein Remchingen unter Leitung von Herrn Walter Schneider, für das gute Gelingen der Kreisversammlung.

30. November 2011 14:53 Uhr. Alter: 7 Jahre

 

 

 


 

 

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