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Sicherheit macht Schule

Barmer fördert Schulsanitätsdienst der Otterstein-Werkrealschule

Sandra Scheible (von rechts), Wolfgang Schmidt und Robert Kokic freuen sich, dass die Schulsanitäter der Otterstein-Werkrealschule nun mit einer professionellen Erste-Hilfe-Tasche ausgerüstet sind. Fürs Übergabe-Foto wurde diese Szene gestellt.

Jährlich ereignen sich in Deutschland mehr als eine Million Schulun-fälle. Aus diesem Grund haben die Otterstein-Werkrealschule, der DRK Kreisverband Pforzheim-Enzkreis und die Barmer Ersatzkasse in Pforzheim einen Schulsanitätsdienst aufgebaut. Der Schulsanitätsdienst erhöht nicht nur die Sicherheit an der Schule, er fördert auch die Sozialkompetenz der Schüler.
Schulsanitäter sorgen bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und im ganz normalen Schulalltag für Sicherheit und helfen ihren Mitschülern in Notfällen. Sie sind fit in Erster Hilfe, wissen, wie man einen Verband anlegt und wie man die stabile Seitenlage ausführt.
Die vor Jahren ausgebildeten Schulsanitäter der Otterstein-Werkrealschule hatten ihren Abschluss hinter sich, und neuer Nachwuchs wartete nun begierig auf Ausbildung.Bei dem in der Vergangenheit aufgebauten engen Kontakt zur Betreuerin Elena Mahler und zur Schulleitung war dies natürlich für DRK-Ausbilder Wolfgang Schmidt eine Selbstverständlichkeit. Wie eng diese Bindung ist, zeigt schon die Tatsache, dass kurz vor Ostern das kom-plette Kollegium einen Erste-Hilfe Kurs absolviert hatte. Nun sind Lehrer und Schulsanitäter gemeinsam auf dem neuesten Stand.
Inzwischen sind zehn Jugendliche fleißig und erfolgreich am Werk und wurden nun von Robert Kokic von der Barmer Ersatzkasse mit einem Erste-Hilfe Rucksack ausgerüstet. Darin befindet sich alles Notwendige für die Erste Hilfe: von den Handschuhen über Verbandszeug bis zur Rettungsdecke. Ausbilder Schmidt wird wie auch in der Vergangenheit die Arbeit der Schüler durch Übungsnachmittage unterstützen.
Bei einem Schulunfall muss schnell gehandelt werden, "doch Unwissenheit und Unsicherheit in Sachen Erster Hilfe halten viele davon ab", weiß Kokic. "Über den Schulsanitätsdienst kommen Kinder und Jugendliche schon früh mit dem Thema Erste Hilfe in Kontakt, sie verlieren Ängste, übernehmen Verantwortung und behalten das hoffentlich ein Leben lang bei."
Sandra Scheible, die den Bereich Schulsanitätsdienst beim hiesigen DRK-Kreisverband betreut, betont, dass jeder eingeladen ist, sich zum Schulsanitäter ausbilden zu lassen: "Bei uns sind alle, nicht nur die Klassenbesten willkommen", erklärt Scheible. Wie zeitgemäß das Einrichten eines Schulsanitätsdienstes ist, zeigt ein Blick auf den neuen Bildungsplan, zu dessen sechs Leitperspektiven auch die Perspektive "Prävention und Gesundheitsförderung" gehört.

Text/Foto: DRK

6. Mai 2019 20:30 Uhr. Alter: 19 Tage

 

 

 


 

 

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