DRK Presseinformationen https://www.drk-pforzheim.de de DRK Fri, 23 Feb 2024 11:17:37 +0000 Fri, 23 Feb 2024 11:17:37 +0000 TYPO3 EXT:news news-89 Thu, 01 Feb 2024 08:03:34 +0000 Rettungsdienst zieht Bilanz https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/rettungsdienst-zieht-bilanz.html Zahl der Einsätze steigerte sich in 2023. Verkehrsunfall, Brand, Amok-Alarm und jede Menge internistische Probleme – Stichworte wie diese standen im vergangenen Jahr über 40.000-mal auf den Alarmempfängern des Rettungsdienstes in Pforzheim und dem Enzkreis.

Rettungswagen rückten 34.467-mal aus – im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 2,53 Prozent. Einen Rückgang von rund zehn Prozent gab es hingegen bei den Notarzteinsatzfahrzeugen, die 7847-mal alarmiert wurden. Die Ehrenamtlichen aus den „Helfer vor Ort“-Gruppen (HvO) hatten in 2023 auch viel zu tun: Ihre Einsatzzahl erhöhte sich auf 4696, was einem Plus von rund 45 Prozent entspricht. „Diese Steigerung kommt vor allem daher, dass viele Ortsvereine erst nach Corona wieder angefangen haben, ihr HvO-System zu betreiben. Aufgrund der unklaren Lage - und zum Schutze der Helfer während der Pandemie - wurde das System damals heruntergefahren“, erläutert Jochen Irion, Rettungsdienstleiter beim DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis.

Ebenfalls eine Steigerung war bei den Kindernotfällen zu verzeichnen: Im vergangenen Jahr war dies 704-mal der Anlass für Rettungsdiensteinsätze (plus 23 Prozent).

So manch ein Einsatz stellte die Rettungskräfte vor medizinische Herausforderungen; zahlreiche jedoch entpuppten sich vor Ort eher als Ersuchen um eine Beratung. Trotz dieser Entwicklung reißt das Interesse am Beruf des Notfallsanitäters nicht ab. Das hiesige DRK startet mittlerweile nicht nur im Oktober, sondern auch im April jeweils mit der dreijährigen Ausbildung. „Wir haben die Zahl der Auszubildenden kontinuierlich erhöht“, merkt Rettungsdienstleiter Jochen Irion an. „Was 2014 mit einer einzigen Auszubildenden begann, hat sich inzwischen auf jährlich zehn erhöht. In diesem Jahr steigern wir uns sogar auf 15.“

„Unter unseren rund 400 Mitarbeiterin gibt es derzeit 33 Auszubildende“, ergänzt DRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Mann. „Somit zählen wir zu den größten Ausbildungsbetrieben in Pforzheim und im Enzkreis.“

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news-88 Fri, 26 Jan 2024 10:38:50 +0000 Sparkasse spendet Kuscheltiere https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/sparkass-spendet-kuscheltiere.html Kuscheltiere kommen bei Kindernotfällen zum Einsatz. Im vergangenen Jahr waren Kindernotfälle über 700-mal der Anlass für Rettungsdiensteinsätze (plus 23 Prozent). Damit sich die kleinen Patienten vor solch ungewohnten Situationen mit meist vielen fremden Menschen nicht zu sehr ängstigen, werden beim DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis in diesen Fällen Kuscheltiere verschenkt, um für Ablenkung zu sorgen.

Schon traditionell engagiert sich in diesem Bereich die Sparkasse Pforzheim Calw , die auch in dieser Woche wieder rund 500 „Trösterle“ zur Verfügung stellte. Vorstandsmitglied Dr. Georg Stickel hat die kuscheligen Drachen, Bienen, Seehunde und Rentiere übergeben, die nun den DRK-Wachen in Pforzheim, Mühlacker, Neuenbürg, Tiefenbronn, Remchingen und Wimsheim zugutekommen sollen. „Als Mitglied des DRK-Präsidiums war es für mich ein Anliegen, dass wir uns an dieser Aktion beteiligen“, sagte Stickel. Zudem sehe die Sparkasse diese Form der Unterstützung auch als Wertschätzung der Leistung der Rettungsdienstmitarbeiter.

Dafür danken wir ganz herzlich!

 

 

 

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news-87 Tue, 19 Dec 2023 12:45:18 +0000 Autohaus Bürkle spendet ans DRK https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/autohaus-buerkle-spendet-ans-drk.html Unterstützung für Kreisverband und Ortsverein Anstatt Weihnachtsgeschenke an die Kundschaft zu verteilen, hat sich das Mercedes-Benz Autohaus Bürkle mit seinen Standorten in Kraichtal-Münzesheim und Mühlacker dazu entschieden, dieses Jahr das Deutsche Rote Kreuz erneut mit einer Spende zu unterstützen. Mit jeweils 1.000 Euro wurden der Ortsverein (OV) Münzesheim und der Kreisverband Pforzheim-Enzkreis bedacht. Das Foto zeigt die Scheckübergabe mit (von links) Jürgen Lindacker, Gerätewart des OV Münzesheim, Denis Plitt, Geschäftsleitung Autohaus Bürkle GmbH und Co. KG, Nadine Weber, Bereitschaftsleiterin des OV Münzesheim, Vanessa Plitt, zuständig für Lohn- und Finanzbuchhaltung des Autohauses, sowie Daniela Kneis, Pressesprecherin des DRK-Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis.

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news-86 Thu, 30 Nov 2023 12:15:06 +0000 Zweifache Auszeichnung vergeben https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/zweifache-auszeichnung-vergeben.html Freude am Reuchlin-Gymnasium über Re-Zertifizierung. Das Reuchlin-Gymnasium in Pforzheim wurde erneut für sein vorbildliches Engagement im Bereich der Ersten Hilfe und Lebensrettung ausgezeichnet. Die beiden Auszeichnungen, die im Vorjahr verliehen wurden, sind erfolgreich rezertifiziert worden. Die Schule trägt weiterhin stolz die Titel "Schule mit ausgezeichnetem Schulsanitätsdienst" und "Ausgezeichnete Löwen-Retten-Leben-Herzensretter-Schule".

Die Übergabe der begehrten Auszeichnungen fand in Anwesenheit von Daniela Kneis vom DRK Kreisverband Pforzheim Enzkreis e.V. statt. Die Vertreterin des Deutschen Roten Kreuzes überreichte die Zertifikate in Anwesenheit von Benjamin Roser, Teil der erweiterten Schulleitung, sowie Stefanie Baas, Leiterin des Schulsanitätsdienstes, als Anerkennung für die kontinuierlichen Bemühungen des Reuchlin-Gymnasiums, eine sichere und unterstützende Umgebung für Schülerinnen und Schüler zu schaffen.

Die Wichtigkeit eines gut funktionierenden Schulsanitätsdienstes wird durch die beeindruckende Anzahl von fast 40 Einsätzen allein in diesem Schuljahr unterstrichen, und das in nur zehn Schulwochen. Dies betont die Bedeutung und Effektivität des Schulsanitätsdienstes in Notsituationen. Aktuell befinden sich 15 neue Schülerinnen und Schüler in einer Erste-Hilfe-Ausbildung, um das Team von 35 Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern ab dem nächsten Schuljahr zu verstärken. Die kontinuierliche Ausbildung von engagierten Schülerinnen und Schülern gewährleistet, dass der Schulsanitätsdienst immer einsatzbereit ist und sich weiterentwickelt.

Parallel dazu wurde das Programm "Löwen retten Leben" erfolgreich fortgesetzt. Bereits drei von vier siebten Klassen haben an den Schulungen teilgenommen, bei denen Schülerinnen und Schüler lebensrettende Maßnahmen erlernen. Auch die neunten Klassen werden bereits im aktuellen Halbjahr ihre Kenntnisse auffrischen und vertiefen. Das Reuchlin-Gymnasium bleibt damit nicht nur eine Institution für exzellente akademische Bildung, sondern setzt sich auch aktiv für die Sicherheit und das Wohlbefinden seiner Schülerinnen und Schüler ein. Die erneute Auszeichnung bestärkt die Schule darin, auf dem eingeschlagenen Weg fortzufahren und weiterhin einen vorbildlichen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten.

Autorin: Stefanie Baas

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news-85 Wed, 29 Nov 2023 13:23:13 +0000 Kreisverband ehrt Nadine Bunert https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/kreisverband-ehrt-nadine-bunert.html Höchste Auszeichnung für vielseitiges Engagement. Es war sozusagen eine doppelte Ehre: Bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Neulingen wurde Nadine Bunert für ihr Engagement mit der goldenen Verdienstmedaille ausgezeichnet. Dabei handelt es sich um die höchste Ehrung unseres Kreisverbandes, die Bunert zumal als Erster zuteil wurde.

Ihre Verdienste, die von Babysitterkursen und Seniorenarbeit bis hin zur Leitung mehrerer JRK-Gruppen reichen, wurden heute auch im Kreisverband nochmal gewürdigt. "Wir schätzen Sie und was Sie machen, sehr. Ihre Tätigkeit ist vorbildlich und hat Leuchtturm-Charakter", sagte Kreisverbandpräsident Prof. Dr. Wolfgang Kramer.

Seine Stellvertreterin Iris Herrmann war hin und weg von der langen Liste, die Bunerts Aktivitäten aufzählt: "Es ist unglaublich, was Sie für Ihren OV und den Kreisverband mit so viel Herzblut bewegen", sagte Herrmann beeindruckt. Bunert freute sich sehr über die anerkennenden Worte und nutzte zugleich die Chance, allen zu danken, die sie im Hintergrund bei ihrem Engagement unterstützen.

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news-83 Fri, 24 Nov 2023 07:22:41 +0000 Ein Samstag voller Spiel und Spaß https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/ein-samstag-voller-spiel-und-spass.html Kreisjugend zeigt sich kreativ. Smartphone, Fernseher und Computer hat bei dieser Aktion niemand vermisst: Ein abwechslungsreicher Kreativ- und Spielenachmittag der Kreisjugend fand am Samstag erstmals in den Räumen des DRK-Kreisverbandes in Pforzheim statt. Mit dabei waren Jugendgruppen der Ortsvereine Friolzheim/Wimsheim, Königsbach und Pforzheim. Die Jugendrotkreuz-Kinder konnten frei wählen, ob sie backen, basteln oder Gesellschaftsspiele machen wollten - oder alles einmal ausprobieren. Zum Einstieg gab es ein Kennenlernspiel; danach wurde an den Stationen fleißig gebacken, gebastelt und gespielt. Zum Abschluss gab es Kürbissuppe mit Würstchen und Backerbsen. Die Kürbissuppe wurde am Vormittag von der Kreisjugendleitung zubereitet. Um die Freude zu teilen, die alle Beteiligen hatten, ließen die Teilnehmer einen vorweihnachtlichen Gruß in Form von Plätzchen und Gebasteltem den beiden DRK Seniorenzentren in Ötisheim und Mühlacker zukommen. Dort war die Freude natürlich groß - vielen Dank!

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news-82 Fri, 24 Nov 2023 07:18:15 +0000 Seniorenzentrum feiert das Ehrenamt https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/seniorenzentrum-feiert-das-ehrenamt.html Engagement der Helfer wird gewürdigt. Am 22. November fand im Seniorenzentrum Mühlacker das Jahresessen für die Ehrenamtlichen statt. Jürgen Siebert, Sarah Frommer und natürlich Heimleitung Beate Dudkiewicz bedanken sich für das Engagement in den Seniorenzentren Mühlacker und Ötisheim. Fazit war: "Es ist nicht selbstverständlich, seine Freizeit in andere Menschen zu investieren und seine Hand dort hin zu reichen, wo sie gebraucht wird. Ehrenamt ist einer der wertvollsten Beitrage, die man leisten kann. Herzlichen Dank für Ihre Geduld, Ihre Mühe, Ihre Ideen und besonders für Ihre Beständigkeit."

Sollten jemand an einer ehrenamtlichen Tätigkeit in unseren Häusern haben, dann kann man sich gerne an Jürgen Siebert j.siebert@drk-pforzheim.de oder Sarah Frommer s.frommer@drk-pforzheim.de Tel. 07041/891480 wenden.

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news-81 Fri, 17 Nov 2023 12:11:18 +0000 Schüler bereiten sich theoretisch auf Katastrophen vor. https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/schueler-bereiten-sich-theoretisch-auf-katastrophen-vor.html Programm "EHSH" kommt an Schulen gut an. Nicht nur in Sachen „Erste Hilfe“ und „Schulsanitätsdienst“ ist der hiesige DRK-Kreisverband in zahlreichen Schulen in Pforzheim und im Enzkreis aktiv: Neu dabei ist seit dem vergangenen Jahr auch das Thema Katastrophenschutz. Unter dem Motto „Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten“ (EHSH) werden sowohl für Kindergarten- und Grundschulkinder als auch für Jugendliche an weiterführenden Schulen spezielle Unterrichtseinheiten angeboten. „Seit dem aktuellen Schuljahr hat zudem das Kultusministerium festgelegt, dass Kinder ab der 6. Klasse einmal im Jahr an einem speziellen Aktionstag für das Thema Katastrophenschutz sensibilisiert werden sollen“, weiß DRK-Mitarbeiterin Sandra Scheible.
Ihre Schulbesuche sind derzeit deshalb umso mehr gefragt, und so hat sie in den vergangenen Wochen unter anderem die Kinder an der Ludwig-Uhland-Schule in Heimsheim, an der Werkrealschule Niefern und am Schiller-Gymnasium Büchenbronn altersgerecht besprochen, was bei Vorkommnissen wie Stromausfall, Hochwasser oder einem Großbrand zu tun wäre. „Die Kinder haben daheim einen Rucksack gepackt mit allen Sachen, von denen sie glaubten, dass sie in Notfallsituationen für sie wichtig sein würden“, erklärt Scheible. Der Inhalt reichte vom Kuscheltier, Bekleidung und Kartenspielen bis hin zu Medikamenten und einer Glaubenslektüre.
Das Konzept von EHSH zielt auf die Vermittlung von relevanten Handlungskompetenzen, die in außergewöhnlichen Not- und Krisenlagen eines Zivilschutzfalles zum Einsatz kommen, aber auch bereits bei Notfallsituationen des "Alltags" nutzbar sind. Auch stehen physiologische und psychische Sicherheitsbedürfnisse sowie heutige Kommunikationsbedürfnisse der Bevölkerung gerade bei großflächigen Schadenslagen im Fokus. „Da das Kursprogramm vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gefördert wird, entstehen den Teilnehmern keine Kosten“, merkt Scheible an.
Für weitere Fragen zum Programm ist sie per Mail an schulsanitaetsdienst@drk-pforzheim.de erreichbar.

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news-80 Wed, 18 Oct 2023 13:21:34 +0000 Caféteria wieder geöffnet https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/cafeteria-wieder-geoeffnet.html Neus Angebot im DRK-Seniorenzentrum Mühlacker. Nach längerer Zeit hat das DRK-Seniorenzentrum wieder sein Café eröffnet. Ermöglicht wurde dies durch das Engagement von ehrenamtlichen Mitarbeiter-/innen, die in Zweierteams das Café jeweils jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr öffnen. Es gibt Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränke. Natürlich soll sich das Café selbst tragen, aber die Preise werden niedrig gehalten. Alle Bewohner-/innen, Angehörigen, Freunde und Nachbarn sind  herzlich eingeladen.

Auf Dauer soll das Ziel natürlich sein, das Café jeden Sonntag zu öffnen. Dazu würden wir uns noch über ehrenamtliche Mitarbeiter-/innen freuen. Wer Lust hat bitte hier melden: j.siebert@drk-pforzheim.de Tel.: 07041/819480 s.frommer@drk-pforzheim.de Tel.: 07041/8195000

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news-79 Wed, 18 Oct 2023 13:17:24 +0000 Babypuppen erobern die Herzen https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/babypuppen-erobern-die-herzen.html Babysitterkurse und Besuche bei Senioren sehr beliebt. Bereits seit 29 Jahren ist Nadine Bunert Mitglied beim DRK-Ortsverein Neulingen und war dort meistens in der Bereitschaft bei den Blutspenden aktiv. Nachdem ihre beiden Kinder aus dem Gröbsten raus waren, beschloss sie 2019, in ihrer Gemeinde auch ein Jugendrotkreuz anzubieten. Mittlerweile besuchen 46 Kinder vier Gruppen, die sich drei Altersklassen zuwenden beziehungsweise Kinder aus Flüchtlingsfamilien sprachlich zusätzlich fördern und begleiten.

Bei ihrer Arbeit als Arzthelferin beim örtlichen Hausarzt hat Bunert zudem festgestellt, dass sich auch die älteren Bürger über ein Programm freuen würden. Also kam für die 46-Jährige ein weiterer Baustein der Sozialarbeit dazu in Form von monatlichen Seniorennachmittagen. Das Schöne dabei: "Alle Gruppen tauschen sich aus: Mal besuchen die Kinder die Senioren und manchmal kommen die Senioren zum Jugendrotkreuz dazu", erläutert Bunert. Durch den vielen Kontakt zu Jung und Alt ergaben sich wiederum weitere Ideen, und so wurden vor rund einem Jahr die ersten Babysitterkurse veranstaltet. "Den Kindern wird im Alltag heutzutage so vieles abverlangt, da soll das Kurs-Zertifikat eine Belohnung sein und ihnen Anerkennung bringen", sagt die 46-Jährige. Mittlerweile schult sie nicht nur Jugendliche, die sich beim Babysitten etwas dazuverdienen wollen, sondern auch kleinere Kinder, die bald ein Geschwisterchen bekommen. Der Umgang mit den unterschiedlichen Puppen, die hierbei zum Einsatz kommen, macht den Kindern großen Spaß.

Besuch im Seniorenheim
Was den Kleinen Freude bereitet, sorgt auch im Alter für gute Laune: Nadine Bunert war diese Woche zusammen mit Inge Bauer, Leiterin der Servicestelle Ehrenamt im DRK-Kreisverband, im DRK-Seniorenzentrum in Ötisheim zu Gast. Im Gepäck zehn verschiedene Babypuppen. In beiden Etagen sorgte der Anblick bei den Bewohnern und bei den Mitarbeitern für große Augen und schöne Momente. „Der Kleine erinnert mich so an meinen eigenen Bub“, meinte eine Seniorin ganz selig. Und ihr Stuhlnachbar berichtet: „Früher haben sich die Männer noch nicht so sehr mit der Babypflege beschäftigt. Aber ich habe unser Töchterchen immer gern gewickelt und getragen.“ Die Bewohner sind sich nach einer Stunde Füttern, Umziehen, Spielen, Lachen und Kuscheln einig: Die Puppen müssen sie unbedingt bald wieder besuchen kommen!

Übrigens hat Bunert auch schon für Senioren Babysitter-Kurse angeboten, um in Sachen Kleinkind-Umgang auf den neuesten Stand zu kommen. Der nächste Termin für diese Zielgruppe ist am 23. Januar 2024 von 9 bis 17 Uhr im DRK-Kreisverband, Kronprinzenstraße 22 in Pforzheim. Anmeldung nimmt Inge Bauer per Mail an i.bauer@drk-pforzheim.de entgegen.

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news-78 Mon, 02 Oct 2023 09:44:03 +0000 Kreisverband begrüßt neue Retter https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/kreisverband-begruesst-neue-retter.html Zum Kennenlernen gab's ein familiäres Frühstück. Mit 13-fachem Grund zur Freude hat die Woche für die Abteilung Rettungsdienst des hiesigen DRK-Kreisverbandes begonnen: Fünf frisch ausgelernte Notfallsanitäter wurden nach bestandener Prüfung empfangen und sechs weitere Auszubildende für diesen Beruf begrüßt. Hinzu kamen eine neue Notfallsanitäterin aus dem Bodenseekreis sowie ein Auszubildender der Bundeswehr, der hier in der Region beim DRK seine Rettungswachenpraktika absolvieren darf. Dies alles geschah mit einem mittlerweile zur Tradition gewordenen familiären Frühstück in der Rettungswache an der Kieselbronner Straße 46 in Pforzheim.

Daran nahmen all die Personen teil, mit denen die „Neuen“ künftig vermehrt zu tun haben werden: Kreisgeschäftsführung, Rettungsdienstleitung, Ausbilder und Dienstplaner.
„Wir wünschen euch viel Spaß bei uns und werden euch bestmöglich unterstützen“, versicherte Sven Thieme, Leiter des Praxisanleiterteams, den neuen Auszubildenden und wünschte zugleich den fertig ausgelernten Kollegen „stets das richtige Händchen in den Einsätzen“.
Ein warmherziges Willkommen sprach Ute Fiedrich, stellvertretende Kreisgeschäftsführerin und Leiterin des Bereichs Sozialarbeit, den Anwesenden aus. „Danke, dass ihr unser Team verstärkt. Gemeinsam können wir vieles bewegen“, sagte sie, verbunden mit dem Wunsch, sich beim hiesigen DRK stets wertgeschätzt und wohlfühlen zu können. Zusammen mit Rettungsdienstleiter Jochen Irion überreichte sie anschließend den frisch ausgelernten Notfallsanitätern als Geschenk jeweils ein personalisiertes Stethoskop. „Ihr habt euch den besten Job der Welt ausgesucht“, betonte Irion dabei.
Während die ausgelernten Notfallsanitäter nun die Verantwortung bei Notfalleinsätzen übernehmen dürfen, geht es für die Auszubildenden in den kommenden Tagen auf Erkundungstour durch Pforzheim und den Enzkreis, bevor der erste Unterrichtsblock an der DRK-Landesschule ansteht.

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news-77 Sat, 30 Sep 2023 11:07:02 +0000 Schüler werden fit in Erste Hilfe https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/schueler-werden-fit-in-erste-hilfe.html Nach einigen Jahren Pause wurde in dieser Woche an der Ludwig Uhland Schule in Heimsheim ein Schulsanitätsdienst gegründet. Alle zwei Wochen lernen die Kinder im Rahmen von zwei Unterrichtsstunden alles wichtige rund ums Thema Erste Hilfe. Geleitet wird die Arbeitsgemeinschaft von der Lehrerin Diana Dennig. Bis zum Abschluss ihrer Weiterbildung an der DRK-Landesschule wird sie von Detlev Warmut, Bereitschaftsleiter des DRK-Ortsvereins Heimsheim, und Sandra Scheible, Schulkoordinatorin beim hiesigen DRK-Kreisverband, mit Rat und Tat unterstützt. Auch die Schulleitung freut sich über dieses Engagement. Die 14 Kinder, die an der AG teilnehmen, wurden am Montag von Sandra Scheible mit einem kleinen Geschenk und einer Infomappe begrüßt. Nun erwarten den Retter-Nachwuchs viel Wissenswertes und spannende Übungen rund um mögliche Verletzungen und Krankheiten, um das Absetzen des Notrufes und die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, bevor das Team dann in den Schulpausen oder bei Veranstaltung eingesetzt werden kann.

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news-76 Thu, 17 Aug 2023 08:35:50 +0000 Rettungsdienstgesetz in Baden-Württemberg: 12-Punkte für den Rettungsdienst https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/rettungsdienstgesetz-in-baden-wuerttemberg-12-punkte-fuer-den-rettungsdienst.html Gemeinsame Pressemitteilung des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter und der Malteser in Baden-Württemberg. Für die von der Landesregierung angekündigte Novellierung des Rettungsdienstgesetzes legen die vier Hilfsorganisationen ASB, DRK, Johanniter und Malteser einen 12-Punkte-Katalog vor. Er umfasst die Positionen der Hilfsorganisationen, die in Baden-Württemberg die Notfallrettung durchführen. An erster Stelle stehen dabei die Forderungen nach einer Patientensteuerung durch die Leitstellen, einer ausreichenden Finanzierung der rettungsdienstlichen Infrastruktur und der Beibehaltung einer landesweiten Begutachtung des Rettungsdienstes.

Patientensteuerung
Ein zentraler Punkt, der ins neue Rettungsdienstgesetz gehöre, so die Hilfsorganisationen, ist eine bessere Regelung hinsichtlich der Steuerung der Patientinnen und Patienten in die für sie richtige Versorgungsstruktur. Das diene nicht nur den Patientinnen und Patienten, sondern entlaste auch das System des Rettungsdienstes. Die Integrierten Leitstellen werden zu Gesundheitsleitstellen und Gatekeepern mit Verteilungs- und Steuerungsfunktion und schließen so die Lücke zwischen hausärztlicher Versorgung und Rettungsdienst. Dazu gehört insbesondere auch die Disposition des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes.

Investitionen
Die Hilfsorganisationen stellen einen stark steigenden Finanzbedarf aufgrund von Preissteigerungen, Erweiterungen und Erhalt der Infrastruktur fest. Deshalb müssen sich Finanzierung und Zuschüsse an den aktuellen Baupreisentwicklungen orientieren und im Staatshaushalt hierfür ausreichende Finanzmittel zur Verfügung stehen. Auch besteht Regelungsbedarf bezüglich der Übernahme von Kosten, die über die Förderung hinausgehen.

Landesweite Begutachtungen
Die Planung der Leistungen der Notfallrettung darf nicht an Rettungsdienstbereichsgrenzen enden. Deshalb müsse der Landesausschuss für den Rettungsdienst (LARD) in die Lage versetzt werden, landesweite Gutachten anzustoßen. Zugleich gelte es jedoch, einen lokalen Planungsstillstand zu verhindern.

Weitere Forderungen der Hilfsorganisationen:
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Zur Vermeidung von Qualitätseinbußen und Konflikten die Einführung einer an den bestehenden Tarifen orientierten Lohnobergrenze für Leiharbeitskräfte

- Einführung eines flächendeckenden Telenotarztsystems, damit künftig rund um die Uhr eine sofortige ärztliche Erreichbarkeit gegeben ist

- Schaffung einer Grundlage für Regelungen zur Vorabdelegation auf Basis der einheitlichen Handlungsempfehlungen

- Ausnahmeregelungen, um die Einsatzfähigkeit auch bei krisenhaftem Personalausfall zu gewährleisten

- Regelungen zur Qualifikation und zur rettungsdienstbezogenen Fortbildungspflicht für notärztliches Personal

- Verbindlichkeit der Beschlüsse des LARD für die Bereichsausschüsse

- Einheitliche und detaillierte Vorgaben für Genehmigungen im Krankentransport sowie die Möglichkeit zu überregionaler Planung und Disposition von Krankentransporten

- Aufnahme der Bereichsausnahme für die Notfallrettung in das Rettungsdienstgesetz, um die bestehende Lücke zwischen Rechtsprechung und Gesetz zu schließen

- Möglichkeit, im Rettungsdienstplan die Zeiten im Einsatzablauf praxisgerecht zu regeln

Schließlich fordern die Hilfsorganisationen einen Spielraum für Innovationen und Pilotprojekte, die dazu dienen, die Notfallrettung weiter zu verbessern. Mit einer Innovationsklausel ließen sich solche Projekte realisieren, selbst wenn sie erst später in die Alltagspraxis übernommen werden können.

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news-75 Wed, 16 Aug 2023 11:58:24 +0000 Kuscheltiere für drachenstarke Nerven https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/kuscheltiere-fuer-drachenstarke-nerven.html GVS spendet 120 Trösterle ans DRK. Verkehrsunfälle, Verbrennungen, Schlaganfälle, Knochenbrüche  - die Liste der Verletzungen und Krankheiten, um die sich die Rettungskräfte des DRK-Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis täglich kümmern, ist lang. Besonders, wenn Kinder von Verletzungen und Krankheiten betroffen sind, sind bei der Versorgung besondere Sensibilität und manchmal auch drachenstarke Nerven gefordert. Allein im Juli gab es 24-Mal das Alarmstichwort „Fieberkrampf“ – eine Erkrankung, die vor allem im Baby- und Kleinkindalter auftritt.

Um den Kleinen während der Fahrt mit dem Rettungswagen ein Gefühl von Sicherheit geben zu können, hat sich die GasVersorgung Süddeutschland GmbH (GVS) erneut dafür entschieden, dem hiesigen DRK seine Drachen-Kuscheltiere als „Trösterle“ zur Verfügung zu stellen. Die Plüschtiere stammen original aus dem Hause Steiff und haben einen Gesamtwert von 3000 Euro.

 „So ein kleines Geschenk kann für Kinder eine hilfreiche Ablenkung sein in der für sie meist völlig fremden Situation“, merkt Rettungsdienstleiter Jochen Irion an. René Lechner von der Abteilung Vertrieb & Marketing bei der GVS hat ihm und seinem Stellvertreter Thomas Göttenauer an der Pforzheimer Hauptrettungswache 120 Drachen übergeben, die den Wachen des Kreisverbandes in Pforzheim, Mühlacker, Neuenbürg, Tiefenbronn, Remchingen und Wimsheim zugutekommen sollen.

 

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news-74 Tue, 15 Aug 2023 09:24:10 +0000 DRK weiht neue Wache in Wimsheim ein https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-weiht-neue-wache-in-wimsheim-ein.html Notarzteinsatzfahrzeug startet künftig vom ehemaligen Bauhof aus. Der Probebetrieb ist bereits im Juli gestartet – am Mittwoch konnte die neue Rettungswache in Wimsheim ganz offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden.
„Ziel des DRK ist es, die notärztliche Versorgung im östlichen Enzkreis dauerhaft zu verbessern. Zu diesem Zweck wurde das bisherige Provisorium durch eine moderne Wachengestaltung ersetzt“, betont DRK-Kreisverbandpräsident Prof. Dr. Wolfgang Kramer.
Dabei ist die Anwesenheit des DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis e.V. in der Gemeinde gar nicht so neu, denn bereits im November 2018 konnte in einem Haus am Lerchenweg eine Wache eingerichtet werden. „Es war aber von Beginn an klar, dass dies eine Zwischenlösung sein würde, weil die Gemeinde langfristig andere Pläne für das Grundstück hatte“, merkt DRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Mann an.
Beim neuen Notarzt-Standort handelt es sich um den alten Wimsheimer Bauhof, der komplett entkernt sowie nach den neuesten Vorgaben saniert und umgebaut wurde.
Das Notarzteinsatzfahrzeug – ein Mercedes Benz Vito -, das in der Wache untergebracht ist, wird ganzjährig jeden Tag von 7.30 Uhr bis 19.30 Uhr mit einem Notfallsanitäter des DRK besetzt, der den vom Helios Klinikum abgestellten Notarzt zu den Einsätzen fährt. „In diesem Bereich sind das vor allem die Ortschaften im südöstlichen Enzkreis und die Autobahn 8“, sagt Rettungsdienstleiter Jochen Irion. Der Fahrzeugbesatzung stehen moderne, klimatisierte Räumlichkeiten inklusive Desinfektionsschleusen zur Verfügung.
„Für die Unterstützung bei der Standortsuche und auch für die Zusammenarbeit während der ganzen Bauphase sind wir der Gemeinde und ihrem Bürgermeister sehr dankbar“, sagt Herbert Mann. Der Präsident dankte zudem den Krankenkassen und außerdem dem Helios-Klinikum für die Bereitstellung der Notärzte.

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news-73 Tue, 08 Aug 2023 08:26:55 +0000 Dentaurum spendet Plüschbiber für Kindernotfälle https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/dentaurum-spendet-plueschbiber-fuer-kindernotfaelle.html Kuscheltiere sind aus Recyclingmaterial gefertigt. Das Deutsche Rote Kreuz rettet weltweit Menschen, hilft in Notlagen, bietet eine Gemeinschaft, steht Armen und Bedürftigen bei und wacht über das humanitäre Völkerrecht. Doch auch das Rote Kreuz kann Hilfe gebrauchen. Dentaurum unterstützt seit Jahren die Arbeit des DRK-Kreisverbands Pforzheim-Enzkreis e.V. und hat vor kurzem gerne eine weitere Sachspende für die Kindernotrettung geleistet.

Kindernotfalleinsätze kommen bedauerlicherweise recht häufig vor. Im Juli 2023 wurde der Rettungsdienst in der Region 24-mal allein unter dem Stichwort "Fieberkrampf" alarmiert. In dieser Zahl sind die vielen anderen internistische und chirurgische Notfälle der Kinder nicht enthalten, denn leider sind gerade die Kleinsten häufig krank oder verletzen sich schnell. Bei ihrer Versorgung ist besonderes Feingefühl gefragt. Um Kindern im Rettungswagen die Angst zu nehmen, hat Dentaurum Anfang August der Abteilung Rettungsdienst des lokalen DRK-Kreisverbandes erneut 150 Kuscheltiere als „Trösterle“ übergeben. Die Dentaurum-Geschäftsleitung überreichte die Plüschbiber, die in den Fahrzeugen der DRK-Wachen in Pforzheim, Mühlacker, Neuenbürg und Tiefenbronn nun zum Einsatz kommen. Dabei sagte Mark Stephen Pace „Wir leisten gern diesen kleinen Beitrag in der Ersten Hilfe für Kinder, und hoffen, weitere Unterstützer animieren zu können“.

Das Firmenmaskottchen, Biber „Arnold“, besteht aus Recyclingmaterial. Die Kinder haben somit ein kuscheliges, aber dennoch nachhaltiges Trostpflaster und die Umwelt wird von Altkunststoff entlastet. Seit Jahren setzt sich Dentaurum für den Einsatz von Recyclingmaterialien ein und endlich sind auch Kuscheltiere aus recyceltem Material erhältlich. Auch sind z. B. die Kugelschreiber, die Dentaurum als Werbemittel einsetzt, sogar aus recyceltem Meeresplastik.

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news-72 Mon, 24 Jul 2023 12:41:18 +0000 Suchen, finden, versorgen - alles aus einer Hand https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/suchen-finden-versorgen-alles-aus-einer-hand.html Ehrenamt von DRK und BRH-Rettungshundestaffel bündeln Kräfte im gemeinsamen Einsatz. Das Szenario ist nervenaufreibend: Ein älterer Mann, der auf Medikamente angewiesen ist, ist von seinem Spaziergang nicht zurückgekommen. Die Angehörigen machen sich Sorgen und melden ihn in den Abendstunden bei der Polizei als vermisst. Diese wiederum alarmieren die Leiter der örtlichen Rettungshundestaffeln von DRK und BRH, Zachura Aksoy und Thomas Kälber. Die beiden schließen sich telefonisch kurz und rufen über das interne Alarmierungssystem Verstärkung: Kameraden und Hunde machen sich samt Fahrzeugen für die Flächensuche bereit, die DRK-Einsatzführungsunterstützung (EFU) kommt mit ihrem „fahrenden Büro“ zum Einsatzort und die Drohnenpiloten machen ihre Geräte klar für die Unterstützung des Sucheinsatzes von der Luft aus. Nach eine Stunde schlägt einer der Hunde an und findet den Vermissten, der aufgrund eines Sturzes nicht mehr in der Lage war, aufzustehen. Der Hundeführer kümmert sich um die Erstversorgung einer Platzwunde am Kopf und teilt der EFU über Funk mit, dass ein Rettungswagen benötigt wird. Der Senior ist soweit jedoch stabil und wird ins Krankenhaus gebracht. Aufatmen auf allen Seiten – die Zusammenarbeit klappte reibungslos.

Das beschriebene, fiktive Szenario ist nur ein Beispiel dafür, wie es abläuft, wenn die Ehrenamtlichen alarmiert werden. Dieses Jahr war dies bereits sieben Mal der Fall. Rettungshundearbeit gibt es in dieser Form aber bereits seit den 80er-Jahren in der Region, und seit Februar 2010 besteht eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis und der BRH Rettungshundestaffel Nördlicher Schwarzwald. Die beiden Organisationen sind inzwischen ein eingespieltes Team, das so gut mit Personal, Qualifikationen und Material ausgestattet ist, dass alle Faktoren der Menschensuche im Bereich Pforzheim-Enzkreis komplett abgearbeitet werden können. „Wir sind bundesweit nachalarmierbar und unterstützen nicht selten auch die Staffeln in den Nachbarkreisen bei Einsätzen“, merkt Zachura Aksoy an, die das Team fürs DRK leitet.

Die BRH-Rettungshundestaffel Nördlicher Schwarzwald kann aktuell zudem auf zwei Wärmebilddrohnen zurückgreifen. „Deren Haupteinsatzgebiet ist das Auffinden von vermissten Personen - aber auch, um eine Schadenslage darstellen zu können“, erläutert BRH-Staffelleiter Thomas Kälber. Er ergänzt: „Aktuell sind wir bundesweit die einzige BOS-Organisation. die über eine Bilderkennungssoftware verfügt, die aus Farbbildern Personen lokalisieren kann.“ Beim Waldbrand in Remchingen sowie bei Personensuchen in Huchenfeld, Königsbach-Stein, Heidenheim und Bad Wurzach waren diese Geräte, für die eine spezielle Drohnenpiloten-Ausbildung nötig ist, eingesetzt. „Um noch besser zusammenarbeiten zu können und auch den hiesigen Rettungsdienst unterstützen zu können, hat sich mittlerweile auch das Rote Kreuz eine Drohne angeschafft“, sagt DRK-Kreisbereitschaftsleiter Dominique Krueger. Seitens des Ehrenamtes bestehe großes Interesse, sich nun auch auf dieser Ebene entsprechend weiterzubilden. Krueger und seine Kameraden freuen sich über die zahlreichen Gemeinsamkeiten und Kompetenzen, die dem Wohl der Bevölkerung zugute kommen. „Wir wollen deshalb auch weiterhin unser Wissen bündeln und daran wachsen“, sagt er.

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news-71 Thu, 13 Jul 2023 12:17:29 +0000 Lise-Meitner-Gymnasium ausgezeichnet https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/lise-meitner-gymnasium-ausgezeichnet.html Schulsanitätsdienst hat in Königsbach lange Tradition. Wenn Micha, Lotta oder Hannah in der Schule sind, dann kann es sein, dass sie zu Notfallhelfern werden. Die drei und 22 weitere Kinder gehören zur Gruppe der Schulsanitäter am Lise-Meitner-Gymnasium in Königsbach. Bis zu viermal am Tag kommt es vor, dass diejenigen, die zum Dienst eingeteilt sind, vom Sekretariat mittels Funkgerät zu einem Einsatz gerufen werden, um Erste Hilfe zu leisten.

Die besonders gute Organisation und öffentliche Präsentation dieser Aufgabe hat jetzt das Jugendrotkreuz aus dem DRK-Landesverband Baden-Württemberg mit der Ehrung „Ausgezeichnete Schule“ gewürdigt. Beworben hatte sich dafür die Lehrerin Ingrid Schröder, die das Projekt in Form einer Arbeitsgemeinschaft zusammen mit zwei Kolleginnen an der Schule koordiniert. „Wir waren damals vor rund 30 Jahren sogar eine der ersten Pilotschulen im Land, die den Schulsanitätsdienst eingeführt haben“, merkt Schulleiter Hartmut Westje-Bachmann an. Nicht wenige der Schüler würden sich sogar im Anschluss an die AG beruflich in eine ähnliche Richtung entwickeln und Medizin studieren, im Rettungsdienst arbeiten oder sich im örtlichen DRK-Ortsverein ehrenamtlich engagieren. „Der Schulsanitätsdienst stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder und entlastet zudem merklich unser Sekretariat, wenn nach kleineren Unfällen oder Unwohlsein zeitnah jemand aus der Schülerschaft zum Trösten und Versorgen vorbeikommt“, sagt der stellvertretende Schulleiter Marc Rudolf.

Sandra Scheible, Schulkoordinatorin beim DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis, hat der Schulleitung die offizielle Auszeichnungstafel am 12. Juli überreicht. Nun wird nur noch nach einem schönen Platz für das Aushängeschild gesucht.

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news-70 Thu, 13 Jul 2023 12:13:29 +0000 Ehrung für das Reuchlin-Gymnasium https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/ehrung-fuer-das-reuchlin-gymnasium.html JRK des Landesverbandes zeichnet Schule aus. Seit über 20 Jahren gibt es bereits den Schulsanitätsdienst am Reuchlin-Gymnasium in Pforzheim. 16 Schüler haben sich in diesem Schujahr an dem Projekt beteiligt - im kommenden werden etwa gleich viele folgen und so ein starkes Team bilden. Die aktuelle Gruppe hat unsere Mitarbeiterin Sandra Scheible heute mit ihren Ernennungsurkunden ausgestattet. Zudem gabs die Ehrung "Ausgezeichnete Schule". Anwesend waren auch dei stv. Schulleiterin Claudia Schnabel sowie die betreuuende Lehrkraft Stefanie Baas (hintere Reihe).

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news-69 Tue, 11 Jul 2023 18:27:29 +0000 Neue Schulsanitäter am Schiller-Gymnasium https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/neue-schulsanitaeter-am-schiller-gymnasium.html Kreisverband vergibt Ernennungsurkunden. Schürfwunden, gebrochene Knochen, Sturz- und Schnittverletzungen oder Bauchschmerzen – damit dürfen sich die 21 Schulsanitäter am Schiller-Gymnasium in Büchenbronn nun auch ganz offiziell an ihrer Bildungsstätte beschäftigen und ihren Mitschülern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Vom hiesigen DRK-Kreisverband haben sie am Dienstag ihre offiziellen Ernennungsurkunden für diese besondere Aufgabe erhalten.

Zuvor haben die Kinder der Klassenstufen 5 bis 8 sich wöchentlich zwei Stunden mit ihrer Lehrerin Christina Blessing in einer AG getroffen und alles über die Erste Hilfe gelernt. Unterstützt wurde die Pädagogin dabei zunächst von DRK-Mitarbeiterin und Schulkoordinatorin Sandra Scheible. Im Frühjahr ließ sich Blessing dann auch zur Erste Hilfe-Ausbilderin qualifizieren und kann dieses Wissen nun professionell weitergeben. „Das Interesse an der AG war enorm“, sagt die Lehrerin. „Eigentlich hätten wir nur 15 Plätze dafür gehabt, aber aufgrund der Nachfrage auf 21 aufgestockt.“
Der Schulsanitätsdienst ist schon seit vielen Jahren fester Bestandteil am Schiller Gymnasium. „Nach einer zunächst durch Elternzeit und dann durch Corona bedingten Pause freuen wir uns nun umso mehr, dass sich das Angebot so schnell wieder etabliert hat“, sagt Scheible.

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news-68 Tue, 04 Jul 2023 09:13:27 +0000 Sommerfest im Seniorenzentrum https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/sommerfest-im-seniorenzentrum.html Gottesdienst, Musik und Genuss gab's in Mühlacker. Eine große Resonanz erfuhr das Sommerfest im DRK-Seniorenzentrum in Mühlacker am Samstag, 1. Juli. Passend zu den sommerlich angenehmen Temperaturen sprach Pfarrer Peter Feldtkeller im Gottesdienst, der zum Auftakt stattfand, über das Thema Reisen. Musikalisch begleitet wurde er von Kantor Markus Piringer, und die Anwesenden nutzen gern die Möglichkeit, bei den Liedern miteinzustimmen. Auch Oberbürgermeister Frank Schneider hatte sich gern zu den Festgästen gesellt und wünschte den Bewohnern, ihren Angehörigen sowie den Mitarbeitern des DRK-Hauses eine schöne Sommerzeit. „Wir sind hier mittendrin und ein Teil der Gesellschaft in Mühlacker“, sagte Heimleiterin Beate Dudkiewicz in ihrer Ansprache. Sie dankte allen Ehrenamtlichen, die sich immer wieder in den Alltag des Seniorenzentrums einbringen und auch den hauptamtlichen Mitarbeitern, die während der Pandemie enormes geleistet haben und dies nach wie vor tagtäglich zum Wohl der Bewohner tun. Das gute, familiäre Miteinander sprach auch Heimfürsprecherin Erika Gerlach an, für die das Sommerfest immer wieder ein Höhepunkt im Kalender sei. Nach dem von Bestlife gesponserten Mittagessen mit Grillspezialitäten wurden Bewohner geehrt, die seit zehn, 15 und 20 Jahren im DRK-Seniorenzentrum wohnen. Zum Rahmenprogramm, durch das DRK-Mitarbeiter Jürgen Siebert führte, zählte zudem ein Rätsel, an dem sich alle Gäste beteiligen durften, eine Tombola, die vom Tagespflegteam betreut wurde sowie musikalische Unterhaltung mit dem Akkordeonorchester Knittlingen.

DANKE an alle Mitwirkenden und auch an die Tombola-Preis-Spender!

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news-67 Tue, 04 Jul 2023 09:10:07 +0000 Die Nordstadt feiert - wir feiern mit! https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/die-nordstadt-feiert-wir-feiern-mit.html Eine sehr gelungene Veranstaltung war am 1. Juli das Nordstadtkulturfest. Es gab ein großes, buntes Bühnenprogramm, das viele Kulturen ansprach und miteinbezog. Neben Feuerwehr, Polizei, DRK und vielen Vereinen aus der Nordstadt waren auch Kitas, Schulen und der Stadtjugendring präsent. Für Kinder gabs viele Mitmachaktionen und zudem eine große Tombola mit tollen Gewinnen.

Unser Kreisverband war mit einem Infostand und Rettungswagen vor Ort und steuerte einen Beitrag zum Bühnenprogramm bei. Highlight war die "Bärenpraxis", die 130 Kinder mit allen Stationen durchlaufen haben. Als Belohnung gab es eine kleine Aufmerksamkeit. Die Schirmherrschaft des Events lag bei OB Peter Boch.

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news-65 Fri, 30 Jun 2023 12:42:06 +0000 DRK zeichnet seine Fördermitglieder aus https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-zeichnet-seine-foerdermitglieder-aus.html Zu einer Ehrungsveranstaltung hat der hiesige DRK-Kreisverband seine langjährigen Fördermitglieder ins Seniorenzentrum nach Mühlacker eingeladen. Kreisverbandpräsident Prof. Dr. Wolfgang Kramer (links im BIld) sprach in seiner Rede nicht nur über die Entstehung des Deutschen Roten Kreuzes, sondern auch über die Entwicklung und Wichtigkeit der Sozialstruktur sowie die Aufgaben des Ehrenamtes. „Wir sind sehr dankbar für das ehrenamtliche Engagement, und es ist wichtig, dass wir für die Wertschätzung in der Bevölkerung werben“, sagte Kramer.

Seine Stellvertreterin Iris Herrmann (rechts) erläuterte den Anwesenden im Anschluss die Angebote der Sozialarbeit, die von Hausnotruf bis hin zum Menüservice und Seniorenbegleitung reicht.

Kreisgeschäftsführer Herbert Mann (Zweiter von rechts) erläuterte die Vorteile des Rückholdienstes, informierte über die Anzahl der Mitarbeiter und ging auf die seit März bestehende Pflege gGmbH ein. „Viele Menschen bleiben mit fortschreitendem Alter lieber so lange es geht zuhause, und wir wollen dies mit unseren Angeboten und dem Pflegedienst ermöglichen“, sagte Mann. Er erwähnte außerdem, dass das Rote Kreuz rund 80 Prozent des Rettungsdienstes in der Region stemmt und nannte die Standorte der verschiedenen Wachen. Im Sozialbereich erläutert der Kreisgeschäftsführer den Unterschied zwischen dem Kleiderladen, der jedem Bürger zugänglich ist, und der Kleiderkammer, die vor allem Menschen in Notsituationen kostenlos mit dem Nötigsten ausstattet.

Nach seinem Dank an die Fördermitglieder wurden diese dann geehrt: Je eine Auszeichnung gab es für 30, 35 und 45 Jahre, zwölf Ehrungen wurden für 50-jährige Mitgliedschaften verliehen und zwei für 55 Jahre. Bei einem gemeinsamen Essen klang die Feier aus.

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news-64 Tue, 09 May 2023 13:37:40 +0000 DRK würdigt 495 geleistete Arbeitsjahre https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-wuerdigt-495-geleistete-arbeitsjahre.html Mitarbeiter wurden bei einer Feierstunde geehrt. Coronabedingt konnte die Veranstaltung zur Ehrung der Dienstjubilare beim hiesigen DRK-Kreisverband seit 2020 nicht stattfinden. Am 26. April wurde dies bei einer Feierstunde in unserem Seniorenzentrum in Mühlacker nachgeholt.

Kreisgeschäftsführer Herbert Mann dankte den Anwesenden für ihre Treue gegenüber dem DRK und würdigte in seiner Ansprache auch die großen Anstrengungen und Schutzmaßnahmen, die die Mitarbeiter während der Pandemie mitgetragen und ausgehalten haben. „Ich freue mich, dass wir diese schwierige Zeit gemeinsam gemeistert haben“, sagte Mann.

Wie sich der DRK-Kreisverband in den vergangenen Jahren entwickelt hat, erläuterte Präsident Prof. Dr. Wolfgang Kramer. In seiner Rede betonte er die große Bedeutsamkeit des Roten Kreuzes hier in der Region sowie landesweit. „Wir stehen gut da, und dazu haben auch Sie beigetragen. Darauf dürfen Sie stolz sein“, sagte Kramer. Bei der Veranstaltung gab es aber nicht nur warme Worte, kräftiges Händeschütteln und Geschenke: Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Lu Thome.

Insgesamt 24 Mitarbeiter wurden für ihre langjährigen Dienste beim DRK ausgezeichnet. Zudem wurden Jürgen Jahnke (ehemals Leiter in der ILS) sowie Gerlinde Kälber (ehemals Bettendame im Seniorenzentrum Mühlacker) nachträglich in den Ruhestand verabschiedet.

Die Geehrten:
10 Jahre: Margit Elsinger und Ute Fiedrich.

15 Jahre: Helena Dußling, Tanja Kübler, Sandra Scheible und Felix Stößer.

20 Jahre: Elena De-Spiller, Regina Gorbauch, Bianka Hagel, Andrea Heidt, Olga-Georgia Leontaritou, Kerstin Menzl, Thorsten Müller, Roswitha Schadow, Ulrike Schmidt, Jürgen Siebert.

25 Jahre: Jochen Warkotsch.

30 Jahre: Anja Hamm, Gregor Kunzmann und Herbert Mann.

35 Jahre: Jürgen Holzinger.

40 Jahre: Ernst Baldauf.

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news-63 Tue, 09 May 2023 13:34:49 +0000 Vorabdelegation startet beim DRK-Rettungsdienst https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/vorabdelegation-startet-beim-drk-rettungsdienst.html Schnellere Hilfe dank neuer Regel. Eile ist geboten: DRK-Notfallsanitäter Sven Thieme und sein Teampartner werden mit dem Rettungswagen zu einer Patientin alarmiert, die im Bus kollabiert ist. Schnell stellt sich heraus, dass die betagte Dame an Unterzucker leidet. Noch vor einer Woche hätte Thieme jetzt erst warten müssen, bis der Notarzt eintrifft, um der Frau die benötigte Glukose zu injizieren. Dank einer neuen Regelung darf der Notfallsanitäter das nun eigenverantwortlich tun.

Es handelt sich dabei um die so genannte Vorabdelegation. Das bedeutet, dass der Arzt den Notfallsanitätern im Voraus bestimmte medizinische Befugnisse, die bisher nur Medizinern vorbehalten waren, erteilt, um heilkundlich tätig zu werden und sie so früher mit lebensrettenden Maßnahmen beginnen können als bisher.

 „Dies ist ein wichtiger Schritt für eine bessere Notfallversorgung, da Patientinnen und Patienten so schneller geholfen werden kann. Beispielsweise können Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter bei starken Schmerzen lindernde Medikamente verabreichen, noch bevor eine Notärztin oder ein Notarzt eingetroffen ist“, sagt Notfallmediziner Lutz Zöller-Theoharidis, der seit Februar beim DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis als Ärztlicher Verantwortlicher für den Rettungsdienst tätig ist. Zu seinen Aufgaben gehört es unter anderem, das Wissen zur Anwendung der entsprechenden Medikamente bei den Notfallsanitätern zu überprüfen und ihnen deren Gabe an die Patienten per Urkunde zuzusprechen.

Vor knapp einem Jahr hatte der Landesausschuss für den Rettungsdienst, die Einführung dieser Vorabdelegation beschlossen. Mit der Umsetzung ging es landesweit bisher eher zurückhaltend voran. „Umso mehr sind wir stolz darauf, als einer der ersten Kreisverbände in diesem Bereich bereits durchstarten zu können“, sagt der hiesige Kreisverbandpräsident Prof. Dr. Wolfgang Kramer, der als Landesarzt des DRK Baden-Württemberg maßgeblich an dem Konzept mitgewirkt hat, dass der Notfallsanitäter mehr Rechtssicherheit in seinem qualifizierten Tun erhält.

„Die Kompetenzen der Notfallsanitäter werden damit voll ausgeschöpft. Eine optimale Therapie kann früher beginnen, und die notärztlichen Ressourcen können gezielter disponiert werden“, sagt Kramer. „Wir freuen uns, dass unsere Notfallsanitäter ihre beruflichen Fähigkeiten nunmehr voll zum Einsatz bringen können – zum Wohl ihrer Patienten.“

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news-62 Mon, 03 Apr 2023 13:25:41 +0000 Auszubildende sammeln Spenden für Erdbebenopfer https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/auszubildende-sammeln-spenden-fuer-erdbebenopfer.html Eine große Portion Solidarität haben die Auszubildenden der Straubenhardter Firma nVent Schroff bewiesen: Nach zwei Jahren coronabedingter Pause haben sie wieder eine Spendenaktion initiiert, deren Erlös einem guten Zweck zugute kommen sollte. Durch den Verkauf von Frühlingsblühern haben die jungen Leute 580 Euro zusammenbekommen, und die Firma selbst stockte den Betrag noch großzügig noch auf 1000 Euro auf. 

DRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Mann freute sich, dass sich die Auszubildenden entschieden haben, die Spende dem Roten Kreuz zukommen lassen, um sie von dort aus den Erdbebenopfern in der Türkei und in Syrien weiterzuleiten. „Geldspenden sind in diesem Fall viel sinnvoller als Sachspenden, die meist einen hohen Transportaufwand bedeuten“, lobte Mann die Entscheidung und dankte den Auszubildenden für ihr Engagement.

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news-61 Mon, 03 Apr 2023 13:22:26 +0000 Rotes Kreuz begrüßt neue Retter https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/rotes-kreuz-begruesst-neue-retter.html Mit achtfachem Grund zur Freude hat die Woche für die Abteilung Rettungsdienst des hiesigen DRK-Kreisverbandes begonnen: Vier frisch ausgelernte Notfallsanitäter wurden nach bestandener Prüfung empfangen und vier weitere Auszubildende für diesen Beruf begrüßt. Dies alles geschah mit einem mittlerweile zur Tradition gewordenen familiären Frühstück in der Rettungswache an der Kieselbronner Straße 46 in Pforzheim.

„Aller Anfang ist schwer, aber es ist ein gutes Gefühl, wenn man nach drei Jahren für die Mühen der Ausbildung belohnt wird“, sagte DRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Mann in seiner Ansprache und verwies auf die stete Unterstützung der Praxisanleiter. Er stellte den „Neuen“ die vielen Angebote und Dienstleistungen des Roten Kreuzes, das in der Region rund 400 hauptamtliche Mitarbeiter hat – hinzu kommen etwa 1000 Ehrenamtliche und 15.000 Fördermitglieder.

Während die ausgelernten Notfallsanitäter nun die Verantwortung bei Notfalleinsätzen übernehmen dürfen, geht es für die Auszubildenden in den kommenden Tagen auf Erkundungstour durch Pforzheim und den Enzkreis, bevor der erste Unterrichtsblock an der DRK-Landesschule ansteht.

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news-60 Tue, 21 Mar 2023 14:17:39 +0000 DRK-Fördermitglied per Flugzeug aus Kroatien zurückgeholt https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-foerdermitglied-per-flugzeug-aus-kroatien-zurueckgeholt.html Wenn Krankheit den Urlaub jäh beendet. Beim Thema Urlaub denken wohl die meisten an sorgenfreie Erholung fernab vom Alltag. Kaum einer mag sich vorstellen, wie es wäre, wenn bei der Reise medizinische Probleme auftreten würden. Werner Haug musste im Januar seinen Kroatienurlaub vorzeitig beenden, denn der 89-Jährige wurde mit einer Lungenentzündung und Herzproblemen ins Krankenhaus vor Ort eingeliefert. Nachdem sich sein Zustand verbessert hatte, sollte er so schnell wie möglich nach Hause transportiert werden, um sich dort in weitere Behandlungen zu begeben. Doch eine Verlegung nach Deutschland - zur besseren medizinischen Versorgung - tragen die gesetzlichen Krankenkassen selbst im medizinischen Notfall nicht beziehungsweise wären mit immensen Kosten verbunden.
Der Enkelin des Seniors kam da die DRK-Fördermitgliedschaft ihres Großvaters in den Sinn, die Menschen für genau solche Fälle beim DRK Flugdienst absichert. So blieb dem Birkenfelder die hohe Rechnung erspart. „Die Fördermitgliedschaft beim DRK Kreisverband Pforzheim-Enzkreis beinhaltet unter anderem eine garantierte weltweite Rückholung aus dem Ausland, wenn es medizinisch sinnvoll ist, die Liegedauer im Krankenhaus 14 Tage übersteigt oder, wie in diesem Fall, eine Anschlussheilbehandlung ansteht“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Mann.
Gemeinsam mit den Spezialisten des DRK Flugdienst wurde beschlossen, den 89-Jährigen per Linienflug nach Deutschland zurückzufliegen. Nach der Entscheidung flog ein Arzt des DRK Flugdienst nach Zagreb, nahm den Patienten, der bereits vom örtlichen Rettungsdienst zum Flughafen gefahren wurde, in Empfang und begleitete ihn sicher und optimal medizinisch betreut in der Business Class nach München. Von dort aus wurde er weiter vom DRK Rettungsdienst ins St. Trudpert Klinikum in Pforzheim gebracht.
„Die Kosten des Transportes in Höhe ca. 12.300 Euro trägt der DRK Flugdienst. Dem Mitglied entstanden keine Kosten“, betont Mann.

Jäh beendet wurde auch der Winterurlaub einer 39-jährigen Frau aus Wiernsheim. Beim Skifahren in Österreich verdrehte sie sich im Februar das Knie. Die Diagnose in der Klinik: Außenbandriss mit Verdacht auf Kreuzbandriss / Meniskusverletzung. Nach einigen Tagen Krankenhausaufenthalt ging es ums Thema Heimreise, die mit dem verletzten Beim im PKW unmöglich war. Auch hier kümmerte sich das DRK und organisierte den Krankentransport zurück in den Enzkreis. „Ich bin froh, dass der Flugdienst die knapp 2000 Euro dafür übernimmt“, sagt die 39-Jährige. „Viel wichtiger war es im Nachhinein aber, wie schnell und reibungslos mein Transport organisiert wurde. Ich bin sehr dankbar für die kompetente Hilfe und die Sicherheit, die mir nach diesen aufregenden Tagen vermittelt wurde.“

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news-59 Tue, 21 Mar 2023 14:15:52 +0000 Muffins für den guten Zweck https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/muffins-fuer-den-guten-zweck.html Nordstadtschüler sammeln 1500 Euro als Spende. „Da müssen wir doch auch was tun können“, dachten sich die Mitglieder des Schulsanitätsdienstes der Pforzheimer Nordstadtschule im Hinblick auf die Erdbebenopfer in der Türkei und in Syrien. So war rasch die Idee eines gemeinnützigen Kuchenverkaufs geboren. An vier Tagen haben die Schulsanitäter unter der Leitung von Vanessa Götze zusammen mit zahlreichen engagierten Mitschülern aller Klassenstufen Muffins gebacken und zum Verkauf angeboten. Dadurch sowie durch zusätzlich aufgestellte Spendenboxen sind 1400 Euro zusammengekommen. Die Schülermitverwaltung packte spontan noch 100 Euro drauf, sodass Schüler und Schulleitung am Donnerstag eine prall gefüllte Kasse mit stolzen 1500 Euro an Vertreter des DRK-Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis übergeben werden konnte. Von dort aus wird die Spende direkt an die Bedürftigen in der Erdbebenregion weitergeleitet.

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news-58 Tue, 21 Mar 2023 14:10:48 +0000 Reuchlinschüler sammeln für Erdbebenopfer https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/reuchlinschueler-sammeln-fuer-erdbebenopfer.html 1968 Euro sind zusammengekommen. Das Schicksal der Menschen in den Erdbebenregionen in der Türkei und in Syrien hat die Schüler des Reuchlin Gymnasiums sehr betroffen gemacht. „Unsere Schule steht für Miteinander, Respekt und Akzeptanz – da war schnell klar, dass wir etwas für die Notleidenden machen wollen“, sagt Schülersprecher Luca Storz. Nach Rücksprache mit der stellvertretenden Schulleitern Claudia Schnabel haben die Schülersprecher über die Schulcloud zu einer Spendenaktion aufgerufen und sind dann zwei Schulstunden lang durchs Haus gegangen, um von Mitschülern und Lehrern Geld einzusammeln - insgesamt 1968 Euro. Den Jugendlichen war es wichtig, die Spende an eine Organisation weiterzugeben, bei der sie sich sicher sein können, dass sie direkt dort ankommt, wo es nötig ist. Deshalb haben sie Herbert Mann, Geschäftsführer des hiesigen DRK-Kreisverbandes, zur Scheckübergabe eingeladen. „Ihr seid klasse – das ist eine ganz tolle Aktion“, sagte er und versprach, das Geld direkt aufs Nothilfekonto des DRK Bundesverbandes überweisen zu lassen.

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news-57 Wed, 01 Mar 2023 14:45:51 +0000 DRK übernimmt ambulanten Pflegedienst in Niefern https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-uebernimmt-ambulanten-pflegedienst-in-niefern-1.html Maria Tusa behält die Pflegedienstleitung auch weiterhin. Niefern-Öschelbronn. In einer Feierstunde hat Maria Tusa am Dienstagvormittag ihren ambulanten Pflegedienst offiziell an den DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis übergeben. Bereits seit zwölf Jahren ist Tusa mit ihrem Team, das rund 20 Mitarbeiter umfasst, in Niefern und der Umgebung für rund 100 Klienten mit viel Herzblut im Einsatz. Da schon immer eine enge Verbindung zum Roten Kreuz bestand, freute es sie umso mehr, dass der Kreisverband im vergangenen Jahr positiv auf ihr Angebot einer Übernahme reagierte. Unter der Federführung von Projektmanager Patrick Wochele liefen dann die Vorbereitungen auf Hochtouren. Unter anderem wurde für diesen Bereich die „DRK Pforzheim-Enzkreis Pflege gGmbH“ gegründet. „Ich freue mich sehr, dass wir alles sehr fair miteinander abwickeln konnte“, sagte Tusa, die auch weiterhin die Pflegedienstleitung innehaben wird. Dankbarkeit für die gute Zusammenarbeit brachte auch DRK-Kreisverbandpräsident Prof. Dr. Wolfgang Kramer zum Ausdruck. „Unsere Arbeit besteht aus vielen Aufgaben, die Herzenssache sind – und auch die ambulante Pflege hier ist nun eine davon“, sagte Kramer. Auch Niefern-Öschelbronns Bürgermeisterin Birgit Förster war gern der Einladung zur Feierstunde gefolgt und überbrachte neben einem Blumenstrauß auch wertschätzende Worte für die Arbeit der Pflegekräfte. „Ich danke dem Roten Kreuz für das Vertrauen in diesen Standort und in die Gemeinde“, sagte die Rathauschefin.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema (klick).

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news-55 Wed, 01 Feb 2023 09:31:13 +0000 DRK übernimmt ambulanten Pflegedienst in Niefern https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-uebernimmt-ambulanten-pflegedienst-in-niefern.html Maria Tusa behält die Pflegedienstleitung. Um frühzeitig die Nachfolge ihres Pflegedienstes zu regeln, wird Maria Tusa nach zwölf Jahren ihren Betrieb an den langjährigen Kooperationspartner, den DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis e.V., übergeben.

Die Vorbereitungen für die offizielle Übergabe am 1. März laufen derzeit auf Hochtouren: Fahrzeuge werden beklebt, neue Bekleidung angeschafft und die Übernahmeverträge fürs Personal aufgesetzt. „In gewohnter Weise werde ich zusammen mit meinem Team die Kunden auch künftig kompetent pflegerisch und medizinisch versorgen, betreuen und mit Rat und Tat zur Seite stehen“, sagt Maria Tusa, die weiterhin die Pflegedienstleitung innehaben wird.
„Wir freuen uns, mit dem Angebot der ambulanten Pflege unser Portfolio zeitgemäß erweitern zu können“, sagt Herbert Mann, DRK-Kreisgeschäftsführer. Für diesen neuen Bereich wurde eigens die DRK Pforzheim-Enzkreis Pflege gGmbH gegründet.

 

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news-54 Mon, 21 Nov 2022 10:43:20 +0000 Enzkreis ermöglicht Aufrüstung von DRK-Fahrzeugen https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/enzkreis-ermoeglicht-aufruestung-von-drk-fahrzeugen.html Schneller Sicherheit bei CO-Gefahr. Wenn bei einem Notfalleinsatz Kohlenmonoxid (CO) im Spiel ist, dann sind höchste Sorgfalt und schnelles Handeln gefragt. „Doch nicht immer ist gleich erkennbar, dass eine Person mit zu viel CO belastet ist. Das ist nur durch spezielle Messgeräte nachweisbar“, erläutert DRK-Rettungsdienstleiter Jochen Irion. Bereits vor rund fünf Jahren hat die Pforzheimer Berufsfeuerwehr dem hiesigen Roten Kreuz solch ein kleines Einzelgerät übergeben, mit dem das Notarzteinsatzfahrzeug der Wache am Pforzheimer Helios Klinikum ausgestattet wurde.

Nun hat der Enzkreis mit einer Spende ermöglich, dass auch die drei DRK-Notarztfahrzeuge im Enzkreis hinzu (Mühlacker, Neuenbürg und Wimsheim) entsprechend ausgerüstet und die vorhandenen EKG-Geräte technisch erweitert wurden. „Die 8500 Euro, die hierfür nötig waren, stammen regulär aus dem Haushalt von 2022“, erläuterte Kreisbrandmeister Carsten Sorg bei der Übergabe. „Die Aufrüstung ist eine sinnvolle Ergänzung der Ausstattung unserer Notarzteinsatzfahrzeuge und soll sowohl dem Wohl der Patienten als auch dem der Einsatzkräfte dienen“, merkt DRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Mann an. Sowohl Rettungsdienstmitarbeiter als auch Feuerwehrleute trügen einen CO-Warner an der Dienstkleidung, der sie bereits bei Betreten der Einsatzstelle auf eine mögliche Gefährdung durch das geruchlose, giftige Gas hinweise. „Die Ergänzung durch das neue Messgerät ermöglicht den Helfern vor Ort, eine schnelle Weiterbehandlung in einem entsprechend ausgerüsteten Krankenhaus beziehungsweise in einer Druckkammer zu organisieren“, merkt Irion an. Und auch für die Feuerwehr ist die Neuanschaffung wertvoll: „Sollte es bei einem Brandeinsatz einen Atemschutzunfall geben oder sich Einsatzkräfte nach einer Rauchgasinhalation unwohl fühlen, kann nun noch schneller abgeklärt werden, ob akute Gefahr durch CO besteht und eine medizinische Behandlung erfolgen muss“, sagt Sorg.

Im Zuge der Umrüstung hat der DRK-Kreisverband nun auch sein Pforzheimer Notarzteinsatzfahrzeug auf eigene Kosten um das Messgerät ergänzt und das bisherige im Fahrzeug des organisatorischen Leiters des Rettungsdienstes untergebracht.

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news-53 Tue, 04 Oct 2022 12:46:24 +0000 Zuwachs im Team https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/zuwachs-im-team.html DRK freut sich über neue Notfallsanitäter Grund zur Freude hatte der DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis in dieser Woche gleich doppelt: Im Rahmen eines familiären Frühstücks in der Rettungswache an der Kieselbronner Straße  wurden sowohl die Notfallsanitäter beschenkt und gefeiert, die ihre Abschlussprüfung bestanden haben, als auch die fünf neuen Auszubildenden in der Rotkreuzfamilie begrüßt. Praxisanleiter Sven Thieme wünschten den „Neuen“ einen guten Start in diesen neuen Lebensabschnitt. Rettungsdienstleiter Jochen Irion verwies auf den großen Zusammenhalt im Team, der sich unter anderem durch extrem geringe Fahrzeug-Ausfallquoten bemerkbar mache. In den kommenden Tagen lernen die Auszubildenden den Rettungsdienstbereich Pforzheim/Enzkreis kennen, bevor sie dann in den ersten Schulblock und später in die Praxisphasen in Krankenhaus und Rettungswagen starten.

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news-51 Fri, 16 Sep 2022 08:11:09 +0000 Sprechzeiten eingeführt https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/sprechzeiten-eingefuehrt.html Regelung gilt ab sofort intern und extern Auf einer Klausurtagung haben die Leitungskräfte im Kreisverband festgelegt, dass in einem Teil der Abteilungen künftig Sprechzeiten eingeführt werden sollen. Diese gelten sowohl für telefonische als auch persönliche vor-Ort-Anfragen. Gerne bieten wir bei Bedarf auch Online-Meetings an. Außerhalb der Sprechzeiten können die Abteilungen, wie gewohnt, per E-Mail kontaktiert werden. Die Mitarbeiter sind weiterhin unabhängig der Sprechzeiten per E-Mail erreichbar.

Die Sprechzeiten gelten sowohl intern als auch extern. Termine außerhalb der Sprechzeiten sind nach vorheriger Vereinbarung möglich. Dies geschieht bis Jahresende auf Probe.

Wir bitten um Beachtung.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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news-49 Fri, 01 Jul 2022 08:15:18 +0000 DRK Kreisverband verabschiedet Roswitha Uibel https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-kreisverband-verabschiedet-roswitha-uibel.html Seit März bereits hat sich Roswitha Uibel im Nichtstun geübt – am Mittwoch wurde es dann jedoch ernst, und der DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis verabschiedete die 64-Jährige in den Ruhestand. Bereits in jungen Jahren war sie im Jugendrotkreuz und im Ortsverein Pforzheim aktiv, arbeitete dann ab 1979 beim DRK-Landesverband und nach einer Pause ab 1992 im hiesigen Kreisverband in verschiedenen Bereichen. Im November 2004 baute Uibel im sozialen Bereich mit großem Erfolg den Bereich „Essen auf Rädern“ auf. Für dieses Engagement sprach ihr die stellvertretende Kreisverbandpräsidentin Iris Herrmann im Rahmen der Feierstunde ihre Hochachtung aus und überreichte ein Geschenk. „Wenn’s mal an Personal mangelte, sprang sie auch selbst ein, um die Kunden mit Essen zu versorgen“, erwähnte Kreisgeschäftsführer Herbert Mann. Er würdigte ihr Organisationstalent und ihr Engagement, das oft über das normale Maß hinaus gegangen sei. „Humor, der die Herzen der Menschen öffnete“ attestierte der Uibel die Leiterin der Abteilung Sozialarbeit, Ute Fiedrich. Um geistig fit zu bleiben, überreichte sie ihr ein Memory mit Fotos der DRK-Mitarbeiter. Die Ruheständlerin verkündete selbst dann auch noch etwas Zukunftsmusik mit dem Hinweis, sich im kommenden Jahr ehrenamtlich im DRK-Kreisverband engagieren zu wollen.

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news-47 Mon, 23 May 2022 09:30:32 +0000 Harmonische Kreisversammlung im Turmquartier https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/harmonische-kreisversammlung-im-turmquartier.html DRK-Präsident lobt Rotkreuzler für ihr starkes und verlässliches Miteinander. Nach coronabedingten Verschiebungen konnte am 19. Mai die Kreisdelegiertenversammlung des DRK-Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis stattfinden. 116 Delegierte aus den Ortsvereinen waren dazu ins Turmquartier der Sparkasse Pforzheim Calw gekommen.  Neben zahlreichen Dankesworten an Präsidium sowie haupt- und ehrenamtliche Rotkreuzler stellte Präsident Prof. Dr. Wolfgang Kramer das Engagement von Dr. Daniel Mohr und Klaus Notter in den Mittelpunkt, die in ihrer Funktion als Rotary-Clubmitglied den Kreisverband zu Beginn der Pandemie mit der Spende von zehntausenden Masken sowie Schutzkleidung unterstützt haben. Kamer zeichnete die beiden dafür mit der Dr. Brandenburg-Medaille aus.

Nach dem Bericht des Schatzmeisters Dr. Georg Stickel wurden die Feststellungen der Jahresabschlüsse für den Zeitraum 2018 bis 2020 beschlossen. Ebenso harmonisch verliefen die anschließenden Entlastungen des Präsidiums und des Kreisausschusses sowie Satzungsänderungen und Wahlen der Delegierten und Ersatzdelegierten zur DRK-Landesversammlung.

Auch beim Präsidium standen Neuwahlen an: Wolfgang Kramer wurde als Präsident ebenso bestätigt wie seine Stellvertreter Iris Herrmann und Franz Weiss. Ebenfalls im Amt bleiben Justiziar Markus Koch, Schatzmeister Georg Stickel und Kreisverbandsarzt Dr. Ronald Weiss. Beisitzer sind Dieter Farr, Marcus Lansche, Martina Haller und Michael Uibel. Dominique Krueger und Romina Thom wurden als Kreisbereitschaftsleiter (KBL) und Marica Lang als Kreisjugendleiterin bestätigt. Martina Haller wurde als KBL verabschiedet und für ihr Engagement mit der Verdienstmedaille des Kreisverbandes ausgezeichnet. Als stv. KBL schieden Jochen Irion - er erhielt die Helfermedaille - und Torsten Lansche aus. Für sie kamen Stefan Schoch und Simon Kuhn neu ins Team, das Krueger für seine Verlässlichkeit und das gute Miteinander lobte. Letzteres bestätigte auch Kramer: "Miteinander statt gegeneinander - das ist der Schlüssel zum Erfolg!" gab er den Rotkreuzlern als Appell und Motivation mit auf den Heimweg.

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news-46 Mon, 09 May 2022 12:04:23 +0000 Große Übung in Sternenfels https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/grosse-uebung-in-sternenfels.html Brand im Seniorenpflegeheim simuliert. Nach nunmehr zwei Jahren Coronapandemie bedingter Auszeit, fand vergangenen Samstag bei bestem Wetter wieder eine Großübung der Feuerwehr in Sternenfels statt. Auf Einladung von Kommandant Klaus Riekert (FFW Sternenfels) und Kreisbrandmeister (KBM) Carsten Sorg nahm der DRK KV Pforzheim-Enzkreis mit der Einsatzeinheit 4 PF-ENZ (EE 4), mit den Modulen Sanität und Betreuung, an der Übung teil.  Mit dabei war auch die  Einsatzführungsunterstützung (EFU) des DRK die ein ELW mit 3 Helfern und einen Führungsassistenten stellten. Als Großschadensszenario wurde ein Brand im Seniorenpflegeheim (SPH)  Haus Zion in Sternenfels mit einer Vielzahl von Verletzten und Betroffenen angenommen.  

Alleine die örtliche Lage des SPH stellte die Raumaufteilung für alle beteiligten Einsatzformationen vor eine große Herausforderung. Das Objekt liegt Mitten im Ort. Die Zufahrt und die Platzverhältnisse sind für eine Vielzahl von Einsatzfahrzeugen eher beschränkt. Der Einsatzauftrag für die EE4 bestand darin, in Abstimmung mit der TEL eine eigenständige Struktur zur Übernahme und Versorgung von Verletzten und Betroffenen aufzubauen und selbstständig zu führen.  Die EE Zugführung legte 2 Einsatzabschnitte fest.

Einsatzabschnitt 1: Es wurde eine Patientenablage an einem definierten Übergabepunkt außerhalb des Gefahrenbereichs errichtet und die von den Kameraden der Feuerwehr übergebenen Verletzten durch einen erfahrenen Rettungsassistenten gesichtet und triagiert. Es folgte die Übergabe an den Einsatzabschnitt 2 in dem die Verletzten in einem Behandlungszelt weiter versorgt und für den Abtransport vorbereitet wurden.

Die unverletzt Betroffenen kamen an einer separaten Sammelstelle zusammen. Die Registrierung übernahm eine Helferin des (Kreisauskunftsbüro) KAB. Insgesamt wurden 8 Verletzte und 8 unverletzt Betroffenen durch die Helferinnen und Helfer versorgt und betreut.

In der Gesamtabschlussbesprechung betonten alle Führungskräfte unisono, dass man froh ist, nach knapp zwei Jahren Zwangspause, wieder in dieser Größenordnung und gemeinsam (Feuerwehr und Hilfsorganisationen) üben zu können. Mit dem Gesamtablauf der Übung ist man zufrieden.

In der Abschlussbesprechung der EE 4 gab es ein insgesamt ein positives Feedback zum Ablauf der Übung. Ein Kamerad des OV Mühlacker übernahm die Rolle des Übungsbeobachters und legte die eine oder andere Schwachstelle offen, die beim nächsten mal verbessert werden muss. Zum Schluß bedankte sich Kreisbrandmeister Carsten Sorg bei allen Helferinnen und Helfern des DRK für die Beteiligung an der Übung. Er betonte die Wichtigkeit von gemeinsamen Übungen der Hilfsorganisationen mit den Feuerwehren um die Abläufe des jeweiligen anderen besser kennenzulernen um im Einsatzfall gemeinsam, erfolgreich zusammenzuarbeiten. Dem schließt sich die Zugführung an. Der Dank der Zugführung geht an alle Helferinnen und Helfer die diese mal von den Bereitschaften, Knittlingen, Mönsheim, Mühlacker, Neuhausen, Tiefenbronn und Wiernsheim gestellt wurden. Und last but not least an die Kammeraden der Einsatzführungsunterstützung, die unsere Arbeit wesentlich erleichterten. Von Seiten der Feuerwehr war die Gesamtwehr der FFW Sternenfels, Überlandhilfe aus Knittlingen und Maulbronn, die EFU Heckengäu sowie die Fachgruppe Drohnen des Enzkreises aus Knittlingen  beteiligt.

 

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news-45 Thu, 21 Apr 2022 12:36:48 +0000 Fünf neue Nachwuchs-Retter begrüßt https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-begruesst-fuenf-neue-nachwuchs-retter.html Erstmals Start des Notfallsanitäter-Lehrgangs im Frühjahr Zwei Wochen lang haben die fünf neuen Notfallsanitäter-Auszubildenden des DRK-Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis nun ihren künftigen Arbeitsplatz und das Tätigkeitsfeld des Rettungsdienstes erkundet. Dazu gehörten neben einem Spaziergang durch die Goldstadt und einer Fahrt durch den Enzkreis samt Besuch der DRK-Rettungswachen auch ein Treffen mit Mitarbeitern aus anderen Blaulichtberufen wie die Feuerwehr in Remchingen, die Autobahnpolizei sowie die Polizeihundestaffel.

Zum Abschluss dieses ersten Blocks fand dann mit den Verantwortlichen der Abteilung Rettungsdienst ein Frühstück in familiärer Atmosphäre in der Pforzheimer Hauptrettungswache statt. Dort begrüßte sie DRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Mann, der die Tätigkeitsgebiete des örtlichen Roten Kreuzes erläuterte. Zudem erwähnte er, dass die Belegung des Frühjahrslehrgangs ein Novum sei, in dem er eine gute Chance für den Kreisverband sehe. Im Oktober würden dann erneut fünf Auszubildende starten. Rettungsdienstleiter Jochen Irion ergänzte, dass die aktuelle Notfallsanitäter-Ausbildung in Sachen Patientenbehandlung nach den neuesten Algorithmen erfolge, an deren Ausarbeitung auch Prof. Dr. Wolfgang Kramer, hiesiger Kreisverbandpräsident und DRK-Landesarzt, mitgewirkt habe. Für den Rettungsdienstnachwuchs folgen in den nächsten drei Jahren verschiedene Ausbildungsblöcke in der DRK-Landesschule, in den Rettungswachen und im Krankenhaus.

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news-44 Fri, 25 Mar 2022 09:06:44 +0000 Rotkreuzler in Lienzingen aktiv https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/rotkreuzler-in-lienzingen-aktiv.html Für die Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine, wird das Landratsamt Enzkreis auch die Sporthalle in Lienzingen als Notunterkunft nutzen. Um die Schlaf- und Wohnkabinen in der Halle mit Möbeln auszustatten, wurde die Gruppe Technik und Sicherheit aus der Einsatzeinheit 4, zusammen mit Feuerwehrgruppen aus Mühlacker, Ötisheim und Straubenhardt, für die Umsetzung beauftragt. Insgesamt haben rund 26 Helfer die Stockbetten und Metallschränke in den Kabinen aufgebaut und eingerichtet. Auch ein Aufenthaltsraum wurde mit Tischen und Stühlen ausgestattet. Die hochmotivierten Helfer hatten die Arbeiten bereits nach 1,5 Stunden abgeschlossen.

Das Landratsamt bedankte sich bei den Helfern für die schnelle und tatkräftige Unterstützung. Als Dank und zur Stärkung, gab es zum Abschluss für alle Helfer eine kleine Verpflegung.

 

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news-43 Thu, 03 Mar 2022 09:45:00 +0000 Wie kann ich helfen? https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/wie-kann-ich-helfen.html Die Betroffenheit angesichts der entsetzlichen Ereignisse in der Ukraine ist groß und der Wunsch, die betroffenen Menschen zu unterstützen, ebenso.
  • Wie kann ich helfen?
  • Wo kann ich Unterstützung für betroffene Freunde und Familienangehörige in der Ukraine bekommen?
  • Wo kann ich bei Eigenbetroffenheit, zum Beispiel aufgrund von familiären Beziehungen in die Ukraine, Unterstützung in Anspruch nehmen?
  • Antworten auf diese Fragen und weitere Informationen unter https://www.drk.de/hilfe-weltweit/wo-wir-helfen/europa/ukraine-krise-humanitaere-hilfe Diese Website wird regelmäßig aktualisiert und enthält den aktuellen Informationsstand.

    Das DRK und seine Kreisverbände können derzeit keine Sachspenden annehmen. Die Not der Menschen und damit ihr Bedarf an Unterstützung ist groß. Damit Hilfe tatsächlich ankommt, bitten uns unsere Schwestergesellschaften sehr eindringlich darum, die stark beanspruchten Logistik- und Hilfeleistungs-Strukturen nicht zu blockieren. Gut gemeinte, aber nicht abgestimmte Lieferungen füllen Lagerhäuser, binden Transport- und Sortierkapazitäten. Sie helfen leider nicht, sie behindern die humanitäre Arbeit vor Ort. Zuletzt haben die Zentralen des Polnischen und Ukrainischen Rotes Kreuz in einem Appell an ihre Schwestergesellschaften darauf hingewiesen, dass keinerlei Kapazitäten zur Annahme nicht abgesprochener und nicht angeforderter Hilfslieferungen und Unterstützungsangeboten bestehen. Das Deutsche Rote Kreuz bittet um Geldspenden für die Menschen in der Ukraine und hat dafür folgenden zentralen Spendenzweck eingerichtet: „Nothilfe Ukraine“

    IBAN: DE63370205000005023307
    BIC: BFSWDE33XXX
    Stichwort: Nothilfe Ukraine

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    news-42 Tue, 22 Feb 2022 07:52:37 +0000 Klinik statt Knödel https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/klinik-statt-knoedel.html Patientin dankt DRK-Mitarbeitern für schnelle Hilfe Eigentlich wollte Regina Fuchs am 12.12.2021 Knödel fürs Abendessen kochen. Frisch selbst zubereitet - nicht die aus dem Gefrierschrank. Doch die kurze Unaufmerksamkeit beim Bedienen der neuen Brotschneidemaschine sollte den Verlauf des Tages dramatisch ändern: Die 60-Jährige nahm noch kurz wahr, dass sie sich heftig geschnitten hatte, und mit einem Pflaster nicht weit kommen würde. Sie hatte den Nagel ihres rechten Zeigefingers so erwischt, dass die Fingerkuppe fast komplett amputiert war. „Es blutete sehr stark und ich schrie durchs Haus zu meiner Tochter, dass sie den Notruf wählen solle“, erinnert sich Fuchs.

    Der DRK-Notfallsanitäter Matthias Bothfeld erinnert sich gut an den Einsatz: Mit dem Alarmstichwort „Amputation“ wurden er und sein Kollege Tobias Ehrhard nachmittags nach Bilfingen gerufen. Dort fanden sie eine sehr aufgeregte Patientin vor. „Neben der sterilen Wundversorgung und der Vorbereitung einer Infusion stand für uns vor allem die psychosoziale Unterstützung der Frau im Vordergrund“, sagt Ehrhard, der derzeit seine Ausbildung zum Notfallsanitäter macht und den Einsatz geführt hat. Schnell habe man den Transport in einer Spezialklinik per Rettungshubschrauber in die Wege geleitet, um den schwer verletzten Finger optimal weiterversorgen zu können. „Ich packte das Nötigste zusammen und bekam eine Infusion. Dann habe ich mich allmählich auch etwas beruhigt“, erzählt Fuchs. Vom Rettungswagen aus habe sie dann die Landung des Helikopters an der Kämpfelbachhalle beobachten können. Ihr Finger habe unterdessen ohne Ende gepocht. Dann sei alles ganz schnell gelangen: Landung beim Marienhospital in Stuttgart, Anmeldung in der Handchirurgie, Röntgen und die Behandlung im Schockraum. „Der Arzt nähte rechts und ich telefonierte links schon wieder mit meiner Familie, dass sie sich auf den Weg machen sollten, um mich wieder abzuholen“, berichtet die 60-Jährige. Um 19.30 Uhr sei sie dann bereits wieder daheim gewesen. „Der Knochen hat zum Glück nur ein bisschen was abbekommen. Nun muss alles noch gut abheilen – vor allem der Fingernagel. Mit Pflastern funktioniert das aber recht gut“, sagt sie erleichtert. Da sie so froh gewesen sei, dass ihr Rettungsteam „das volle Programm“ für sie aufgefahren hatte, habe die Patientin ein Dankeschön in Form eines Geschenkkorbes an der Rettungswache abgegeben. Und mittlerweile blickt sie entspannt auf das Geschehen zurück. „Ich hatte bei dem Flug eine ganz tolle Aussicht, das war einmalig“, sagt sie. Lediglich mit der Brotschneidemaschine habe sie sich seither nicht wieder anfreunden könne. Deren Bedienung sei vorerst Aufgabe ihres Mannes.

     

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    news-41 Thu, 20 Jan 2022 09:03:08 +0000 Notfallretter haben viel zu tun https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/notfallretter-haben-viel-zu-tun.html Einsatzstatistik von 2021. Pforzheim/Enzkreis.  Viel zu tun gab es im vergangenen Jahr für den Rettungsdienst in der Region: Rettungswagen rückten 29.631 Mal aus (Vorjahr 27.835), Notarzteinsatzfahrzeuge wurden 8.522 Mal alarmiert (Vorjahr 8.439) und Rettungshubschrauber landeten 376 Mal (Vorjahr 422). Im vergangenen Jahr gab es 23.210 Krankentransporte; im Vorjahr waren es 19.691. Die Einsatzzahl im Bereich der ehrenamtlichen „Helfer vor Ort“-Gruppenlag bei 2.105 (Vorjahr 1.375 bedingt durch eine coronabedingte Pause).

    Im Oktober hat Jochen Irion, der als Notfallsanitäter schwerpunktmäßig in der Rettungswache in Neuenbürg tätig war, das Amt des Rettungsdienstleiters übernommen. Er folgte auf Herbert Mann, der seit September Kreisgeschäftsführer ist.

    Neuigkeiten gibt es auch aus der Integrierten Leitstelle: Die Leitung des Bereichs Rettungsdienst hat dort fürs DRK am 1. Dezember Attila Apró übernommen. Der 38-jährige Notfallsanitäter war zuvor in Tübingen als Disponent in der dortigen Leitstelle tätig. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.„Mich reizt an der neuen Aufgabe, dass ich aktiv durch meine Erfahrung aus Rettungsdienst und Leitstelle, bei Bedarf Arbeitsabläufe verbessern und optimieren kann. Ich freue mich auf gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten“, sagt Apró.

    Änderungen gab es zudem bei der DR-Rettungswache im Remchingen: Seit dem 9. Dezember ist der Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes in Remchingen an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr im Dienst.  Bisher war dies seit Oktober 2018 nur tagsüber der Fall. Das Fahrzeug ist mit einem Notfall- und einem Rettungssanitäter besetzt. Mit dieser Ausweitung konnte die notfallmedizinische Versorgung in dieser Region erneut verbessert werden.

    Dank der Unterstützung seitens der Gemeinde Remchingen sowie der Feuerwehrkameraden ist der Rettungswagen weiterhin übergangsweise in der Feuerwache der Abteilung Remchingen-Nord stationiert. Der Bau einer neuen Rettungswache in der Gemeinde Remchingen ist derzeit in Planung.

     

     

     

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    news-39 Wed, 22 Dec 2021 09:43:50 +0000 DRK-Rettungswagen jetzt auch nachts in Remchingen https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-rettungswagen-jetzt-auch-nachts-in-remchingen.html Präsenz im Enzkreis wird gesteigert. Seit dem 9. Dezember ist der Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes in Remchingen an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr im Dienst.  Bisher war dies seit Oktober 2018 nur tagsüber der Fall. Das Fahrzeug ist mit einem Notfall- und einem Rettungssanitäter besetzt.  Die erste Nachtschicht hatten der Rettungsdienstleiter Jochen Irion und Stellvertreter Thomas Göttenauer übernommen. Mit dieser Ausweitung konnte die notfallmedizinische Versorgung in dieser Region erneut verbessert werden. Dank der Unterstützung seitens der Gemeinde Remchingen sowie der Feuerwehrkameraden ist der Rettungswagen weiterhin übergangsweise in der Feuerwache der Abteilung Remchingen-Nord stationiert. Der Bau einer neuen Rettungswache in der Gemeinde Remchingen ist derzeit in Planung.

    Foto: M.Bothfeld/DRK

     

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    news-38 Wed, 08 Dec 2021 20:23:33 +0000 Sparkasse Pforzheim Calw spendet „Trösterle“ ans DRK https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/sparkasse-pforzheim-calw-spendet-troesterle-ans-drk.html Kuscheltiere sollen bei Kindernotfällen Trost spenden Verkehrsunfälle, Verbrennungen, Schlaganfälle, Knochenbrüche  - die Liste der Verletzungen und Krankheiten, um die sich die Rettungskräfte des DRK-Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis täglich kümmern, ist lang. Besonders, wenn Kinder von Verletzungen und Krankheiten betroffen sind, ist bei der Versorgung besondere Sensibilität gefordert. Seit Jahresbeginn sind die Einsatzkräfte rund 360-mal zu Kindernotfällen ausgerückt. 

    Um den Kleinen während der Fahrt mit dem Rettungswagen ein Gefühl von Sicherheit geben zu können, hat sich die Sparkasse Pforzheim Calw erneut dafür entschieden, eine größere Charge von Präsenten dem DRK als „Trösterle“ zur Verfügung zu stellen. „So ein kleines Geschenk kann für Kinder eine hilfreiche Ablenkung sein in der für sie meist völlig fremden Situation“, merkt Kreisgeschäftsführer Herbert Mann an.

    Vorstandsmitglied  Dr. Georg Stickel hat 200 kuschelige Eisbären übergeben, die den Wachen des Kreisverbandes in Pforzheim, Mühlacker, Neuenbürg, Tiefenbronn, Remchingen und Wimsheim zugutekommen sollen. „Als Mitglied des DRK-Präsidiums war es für mich ein Anliegen, dass wir uns an dieser Aktion beteiligen“, sagte Stickel. Zudem sehe die Sparkasse diese Form der Unterstützung auch als Wertschätzung der Leistung der Rettungsdienstmitarbeiter.

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    news-37 Wed, 08 Dec 2021 20:16:33 +0000 DRK-Auszubildende packen auf Intensivstation mit an https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-auszubildende-packen-auf-intensivstation-mit-an.html Angehende Notfallsanitäter unterstützen im Helios Klinikum. Es war schnelles Handeln anstatt langes Überlegen, was auf die Bitte des Pforzheimer Helios Klinikums an den hiesigen DRK-Kreisverband folgte: Vor rund zwei Wochen hatte sich Dr. Felix Schumacher, Chefarzt der Intensiv- und Notfallmedizin, an DRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Mann gewandt und die drohende Personalnot bei immer steigendem Arbeitsaufwand in der Intensivmedizin durch die Coronapandemie thematisiert.  „Zusammen mit der Rettungsdienstleitung und der Personalverwaltung haben wir uns überlegt, unsere Notfallsanitäter-Auszubildenden anzusprechen und ihnen auf freiwilliger Basis eine Mitarbeit auf der Intensivstation vorzuschlagen“, sagt Mann. Die Resonanz war sehr positiv: 18 Auszubildende sagten direkt zu, diese Nebentätigkeit anzutreten und erhalten dafür auch eine Entlohnung.  „Das Ausbildungsziel leidet selbstverständlich nicht darunter“, betont Mann.

    Die jungen angehenden Notfallsanitäter übernehmen in den kommenden Wochen pflegehelferische Tätigkeiten und unterstützen die Intensivpflegefachkräfte am Helios Klinikum. „Aufgrund ihres Ausbildungsstandes können unsere Auszubildenden Tätigkeiten ausführen, wie Infusionen vorbereiten, Medikamente aufziehen, den Ärzten assistieren und verschiedenste Patientenlagerungen vornehmen“, merkt Mann an.

    „Mein Team und ich freuen uns sehr über die engagierte Zuarbeit der DRK-Auszubildenden, die unsere Arbeit auf der Intensivstation unterstützen und uns wirklich entlasten. Dieser Einsatz wird ihnen sicherlich in Erinnerung bleiben und ich hoffe sehr, dass die Arbeit auf unserer Intensivstation auch ihrer Ausbildung als Notfallsanitäter zu Gute kommt“, ergänzt der Helios Chefarzt für Intensiv-und Notfallmedizin, Dr. Felix Schumacher.

    Letzteres kann Jonas Rabold bereits bestätigen. Er ist einer der DRK-Auszubildenden, der seine Mithilfe direkt zugesagt hat. „Ist ja auch irgendwo selbstverständlich. Wenn man unterstützen kann, macht man das gerne, auch wenn es in der Freizeit ist, also neben den normalen Rettungswagen-Schichten oder der Schule ist“, sagt er. „Nachdem klar war, dass aus der Idee, dass wir auf der Intensivstation helfen werden, Realität wird, waren alle, mit denen ich darüber gesprochen habe, sehr dankbar und glücklich.“ Von den Helios-Mitarbeitern seien Rabold und seine Kollegen sehr gut aufgenommen worden.  Sie würden jeden Tag etwas Neues lernen und könnten das theoretische Wissen aus der Schule festigen.  Man merke aber deutlich, dass die Pflegekräfte in Zeiten von Corona und vollen Intensivstationen über jede Hilfe dankbar sind. „Falls nach der Pandemie auch noch Hilfe auf den Intensivstationen benötigt werden sollte, ist für mich jetzt schon klar, dass ich definitiv wieder helfen werde“, betont Rabold.

    „Als die Anfrage über die Mithilfe auf der Intensivstation kam, musste ich nicht lange überlegen“, sagt Marius Currle. Für den Notfallsanitäter-Auszubildenden im dritten Lehrjahr sei es selbstverständlich, die Pflegekräften, die nebenbei in dieser aktuellen Zeit Unglaubliches leisten, zu unterstützen wo ich nur kann. „Wie schon in meinem damaligen Praktikum im Rahmen meiner Ausbildung, wurde ich hier herzlich aufgenommen und sofort fest in den Alltag der Pflege miteingebunden“, beschreibt er den Start seiner Zusatzaufgabe. Gerade im Hinblick auf seine Abschlussprüfung im kommenden Jahr sei das für ihn eine hervorragende Möglichkeit, das bisher erworbene Wissen zu vertiefen. „Die Schicksale der Patienten nehmen mich natürlich sehr mit, aber wir lernen in unserer Ausbildung, damit umzugehen“, sagt Currle. „Besonders schätze ich die Dankbarkeit, und diese bekomme ich tagtäglich von den Patienten und nun auch von den Pflegekräften auf der Intensivstation mit. Dafür trage ich gerne meinen Teil für die Gesellschaft bei.“

     

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    news-35 Mon, 15 Nov 2021 10:18:56 +0000 Spende für Seniorenzentrum Ötisheim https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/spende-fuer-seniorenzentrum-oetisheim.html Marktwagen mit Baldachin dank Social-Points finanziert. Große Freude im DRK-Seniorenzentrum Ötisheim: Bereits im vergangenen Jahr war durch die Aktion mit den Social Points der Stadtwerke Mühlacker die Anschaffung einer Veeh-Harfe möglich. Nun gab es erneut eine Spende, mit denen die Kosten für die Anschaffung eines Marktwagens mit Baldachin gedeckt werden können. Dieser ist mittlerweile fester Bestandteil der Veranstaltungen. Wir sagen vielen Dank!

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    news-34 Tue, 26 Oct 2021 08:37:07 +0000 DRK-Präsidentin ehrt Landesarzt https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-praesidentin-ehrt-landesarzt.html Vertreter des KV Pforzheim-Enzkreis bei Landesversammlung in Fellbach. Pforzheim/Fellbach. Endlich wieder Präsenz und schön, einander wieder zu sehen – so ließ sich die Stimmung umschreiben, als am 23. Oktober in Fellbach die Delegierten zur 51. Landesversammlung des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg zusammenkamen. Darunter befanden sich auch Vertreter der Ortsvereine Maulbronn, Remchingen, Keltern, Nußbaum, Büchenbronn, Langenalb und Mühlacker.

    In der Schwabenlandhalle stimmte Präsidentin Barbara Bosch ernste Töne an. Die Erfahrungen aus der Pandemie und der Hochwasserkatastrophe im Sommer gaben den Hintergrund sowohl für selbstbewusste Standpunkte als auch für mahnende Worte im Hinblick auf die zukünftigen Herausforderungen für die Hilfsorganisation. Sie stellte fest, dass das Deutsche Rote Kreuz mit allen seinen Gliederungen und mit den tausenden von ehrenamtlich Aktiven eine der wesentlichen Säulen bei der Pandemiebekämpfung war und ist.

    Auch den drei Ehrungen an diesem Tage lagen Verdienste bei der Pandemiebekämpfung zugrunde: Tübingens Kreisverbandspräsidentin Dr. Lisa Federle, Ulms Kreisverbandsarzt Prof. Bernd Kühlmuß und Prof. Dr. Wolfgang Kramer, DRK-Landesarzt sowie Präsident des Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis, erhielten für ihre Verdienste die Henry-Dunant-Plakette des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg.

    Bosch fasste in ihrer Rede Kramers rund 57-jähriges Engagement fürs DRK zusammen. Mit Nachdruck und wiederum Überzeugungsarbeit habe der Mediziner im Rettungsdienst dafür gesorgt, dass der Kreisverband Pforzheim als einer der ersten Kreisverbände den „Ärztlich Verantwortlichen im Rettungsdienst“ einführt. Ein Thema, das gerade landesweite aktuell ist.

    „In Zeiten der Corona-Pandemie waren und sind Sie für den Landesverband ein stets erreichbarer und ansprechbarer Ratgeber“, erwähnte Bosch Kramers Unterstützung des Einsatzstabes.  Der Landearzt habe zudem zahlreiche Richtlinien und Vorgehensweisen erarbeitet, die den haupt- und ehrenamtlich Beschäftigten im Roten Kreuz in Baden-Württemberg sowie darüber hinaus  bei der Bewältigung der Herausforderungen ihrer Arbeit und im Alltag  dienen. Ganz aktuell sei laut Bosch Kramers Engagement zur Gestaltung und Voranbringung des neuen Notfallsanitätergesetzes.

     

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    news-32 Fri, 01 Oct 2021 14:15:12 +0000 Angehende Notfallsanitäterinnen sind wie Pech und Schwefel https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/angehende-notfallsanitaeterinnen-sind-wie-pech-und-schwefel.html Auszubildende kämpfen sich bei “Erste Hilfe – Letzte Rettung” durch schwierigste Einsätze Pforzheim (neb). In der zweiten Folge von “Erste Hilfe – Letzte Rettung” am 29.9.2021 zeigt die RTL2-Doku schwierige Einsätze der angehenden Notfallsanitäter aus Pforzheim und Böblingen.  Miriam Wurzer und Julia Kolasinski werden bei ihrem ersten Einsatz im Film direkt mit dem Tod eines Patienten konfrontiert. “Deine erste Leiche, die kennst du einfach”, erklärt später auch Kollegin und Weggefährtin Lisa aus Böblingen. Harter Tobak auch für die Zuschauenden, aber nur so wird deutlich: Als Auszubildende zur Notfallsanitäterin übernehmen bereits junge Menschen Anfang 20 große Verantwortung und meistern belastende Situationen.

    So auch im zweiten Einsatz aus Pforzheim in der Sendung: Die Einsatzmeldung lautet “Sturz”. Eine ältere Frau ist in der eigenen Wohnung hingefallen und muss nun versorgt werden. Miriam übernimmt die Leitung und erkennt schnell, dass hier ein klassischer Oberschenkelhalsbruch vorliegt. Diese Symptomatik tritt häufig auf, wenn ältere Menschen stürzen. Ein Zugang wird routiniert gelegt, damit der eintreffende Notarzt Schmerzmittel verabreichen kann. Die Patientin hat sichtlich Schmerzen, durch gutes Zureden von Julia und Miriam bleibt sie trotzdem ruhig. Der Transport per Trage übers enge Treppenhaus wird noch zum kleinen Abenteuer, am Ende ist die ältere Frau dann aber sicher im Rettungswagen und kann in die Klinik gefahren werden. Aufatmen beim Team des DRK Pforzheim!

    Neben dramatischen Einsätzen zeigt die Folge die Gefahr von Blaulichtfahrten und wie solche Eindrücke auf die Auszubildenden Julia, Miriam, Timo, Konstantin, Lisa und Chris wirken. Gerade die Reflexion nach den Einsätzen durch die Protagonisten lassen die Zuschauenden begreifen, wie Verletzung, Leid und Tod von den angehenden Lebensrettern verarbeitet werden. Entspannung gibt es für die Azubis durch ihren tollen Zusammenhalt, sei es bei Kletteraktionen am Fels, einem Sektchen zum Sonnenuntergang oder gemeinsamen Konsole spielen.

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    news-31 Fri, 01 Oct 2021 14:12:32 +0000 DRK nimmt drei neue Fahrzeuge in Betrieb https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-nimmt-drei-neue-fahrzeuge-in-betrieb.html Abteilung Rettungsdienst ist modern unterwegs Pforzheim. Mehrere Neuigkeiten gibt es im Fuhrpark der Abteilung Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis: Der Mercedes „Vito“ mit dem Funkrufnamen 2/82-1 ist seit kurzem als Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) in der Rettungswache in Mühlacker im Dienst. Das Auto ist baugleich mit den beiden NEF der Wachen in Wimsheim sowie am Helios Klinikum.

    Der Rettungswagen 4/83-1 soll voraussichtlich am Donnerstagnachmittag an der Hauptwache an der Kieselbronner Straße 46 in Pforzheim starten. An der Wache in Tiefenbronn geht der Rettungswagen  mit dem Funkrufnamen 5/83-1 ebenfalls in Kürze in Betrieb. Die beiden letzteren Fahrzeuge sind jeweils baugleich wie der zuletzt in Dienst gestellte 1/83-7, dessen Besonderheit das das elektrohydraulische Tragesystem der Fa. Stollenwerk ist. „Dies ist eine erhebliche Arbeitserleichterung für unser Personal und eine bewusste Investition in die Gesundheit der Mitarbeiter“, betont Thomas Göttenauer, stellvertretender Rettungsdienstleiter.“

    Die neuen Rettungswagen  haben jeweils ein zulässiges Gesamtgewicht von 4,1 Tonnen und verfügt neben einem 163-PS-starken Diesel-Motor über ein Automatikgetriebe. Damit das Fahrzeug im Straßenverkehr gut sichtbar ist, wurde es neben einer auffälligen Rundum-Warnbeklebung mit einer integrierten LED-Blaulichtanlage inklusive Frontblitzern im Kühlergrill, mit elektronischem sowie zusätzlichem Pressluft-Einsatzhorn sowie einer ergänzenden Heckwarnanlage zur Absicherung der Einsatzstelle ausgerüstet.

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    news-30 Fri, 01 Oct 2021 13:56:57 +0000 DRK begrüßt neun neue Auszubildende https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-begruesst-neun-neue-auszubildende.html In tausend Tagen zum Notfallsanitäter. Grund zur Freude hatte der DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis in dieser Woche gleich doppelt: Am Donnerstag wurde gefeiert, dass alle neun Notfallsanitäter-Auszubildenden ihre Prüfung bestanden haben. Und tags drauf wurden außerdem neun neue Azubis im Rahmen eines familiären Frühstücks in der Rettungswache an der Kieselbronner Straße begrüßt. Neu im Team der Lebensretter sind ab sofort Gina Augenstein, Ina Biesinger, Arjeta Gjokaj, Marcel Vo, Marie-Christin Engelhardt, Ann-Kathrin Günthner, Ege Michael Völkel, Philipp Schneider und Max Oettinger.. Sowohl sie als auch die anwesenden Vertreter aus den Bereichen Verwaltung und Rettungsdienst stellten sich vor und berichteten von ihren Zuständigkeiten.

    „Drei spannende Jahre liegen vor Ihnen“, sagte DRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Mann. Zudem stellte er Jochen Irion als Rettungsdienstleiter vor.  Der wiederum verwies auf die stets offenen Türen der Abteilung und wünschte den Neuen viele Höhen bei ihrer Ausbildung

    Die Ausbildung zum Notfallsanitäter dauert drei Jahre und somit recht genau tausend Tage. Sie findet sowohl in den Rettungswachen statt, als auch in der Schule und im Krankenhaus. Beim hiesigen DRK-Kreisverband gibt es aktuell 360 Mitarbeiter. Über zehn Prozent davon sind mittlerweile Auszubildende im Rettungsdienst sowie in den Seniorenzentren.

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    news-29 Fri, 24 Sep 2021 09:20:06 +0000 Neuer DRK-Kreisgeschäftsführer https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/neuer-drk-kreisgeschaeftsfuehrer.html Herbert Mann folgt auf Stefan Adam Pforzheim. Nachdem es Stefan Adam aus familiären Gründen zurück nach Bayern gezogen hat, hat sein bisheriger Stellvertreter, Herbert Mann (Foto), nun das Amt des Kreisgeschäftsführers übernommen. Seine Mitarbeit im Deutschen Roten Kreuz begann bereits 1985, ehrenamtlich, mit dem Eintritt in die Bereitschaft des DRK Böblingen. Während seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit konnte Mann im Laufe der Zeit mehrere Führungsaufgaben übernehmen. 2015 ist der 54-Jährige vom Kreisverband Böblingen nach Pforzheim gewechselt, um die Leitung der Abteilung Rettungsdienst und zusätzlich im Jahre 2018 die Funktion des stv. Kreisgeschäftsführers zu übernehmen. Das Amt des Rettungsdienstleiters wird zum 1. Oktober mit Jochen Irion neu besetzt.

     

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    news-28 Fri, 24 Sep 2021 07:24:08 +0000 „Wenn der Ernstfall eintritt, ist auf einmal alles anders“ https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/wenn-der-ernstfall-eintritt-ist-auf-einmal-alles-anders.html Auszubildende des DRK Kreisverbands werden zu Stars einer RTL2-Doku Pforzheim (neb). Es geht um jede Sekunde. Ein Patient hat keinen Herzschlag mehr und muss reanimiert werden. Julia Kolasinski aus Pforzheim kennt diese Situation bisher nur durch das Training an Puppen. Jetzt führt die Auszubildende zur Notfallsanitäterin zum ersten Mal eine Reanimation durch, ein Kampf um Leben und Tod. Unterstützt durch ihre erfahrenen Kollegen rettet die 19-Jährige dem Mann das Leben.

    In Szenen wie dieser zeigt die Doku „Erste Hilfe – Letzte Rettung“ den Alltag von sechs Azubis des DRK Kreisverbands aus Pforzheim und Böblingen. Ein Kamerateam des TV-Senders RTL2 begleitet die angehenden Sanis bei ihren Einsätzen. Die unaufgeregte Kameraführung und stimmige Musik erzeugen dabei eine passende Stimmung und das Gefühl hautnah dabei zu sein.

    „Ich muss einfach für das Wohl meines Patienten sorgen.“ So beschreibt Miriam Wurzer die Verantwortung in ihrem künftigen Beruf. Die 22-Jährige beweist in der Doku, dass sie auch als Einsatzleiterin die Ruhe bewahrt. Eine ältere Frau hat erhöhte Blutdruckwerte, was schnell zu einer gefährlichen Situation führen kann. Empathisch fragt die Auszubildende nach Symptomen und Informationen. Die Patientin kann aufatmen: Medikamentöse Versorgung sowie Zuwendung und Beruhigung durch Miriam stabilisieren ihre Vitalwerte.

    Neben diesen Einsatzfahrten gewähren die Filmmacher einen Einblick in den Alltag auf der Rettungswache und der Freizeit der jungen Erwachsenen. Die sechs Azubis pflegen auch privat den Kontakt und unterhalten sich über ihre Erlebnisse im Beruf. Die hohe Belastung wird deutlich: Neben medizinischem Fachwissen müssen Notfallsanitäter schnell entscheiden können, wie akut ein Fall ist und welche Maßnahmen eingeleitet werden müssen. Dafür stehen ihnen erfahrene Praxisanleiter zur Seite.

    Meistens muss es ganz schnell gehen: Eben wurde noch gemütlich auf der Wache gekocht und schon flitzt das Team per Signalfahrt zum nächsten Einsatzort. Nachtschichten, Wochenenddienste und stark belastende Situationen in Notfällen machen deutlich: Der Beruf fordert ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Reife.

    Blaulicht an heißt es für die angehenden Doku-Stars aus Pforzheim wieder am kommenden Mittwoch, 29.09.2021, um 20:15 auf RTL2.

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    news-27 Fri, 16 Jul 2021 12:18:28 +0000 Hiesige Rotkreuzler helfen im Katastrophengebiet https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/hiesige-rotkreuzler-helfen-im-katastrophengebiet.html Ehrenamtliche aus Pforzheim und dem Enzkreis in der Pfalz im Einsatz. Helfer der DRK-Ortsvereine Pforzheim und Nußbaum sind am Donnerstagabend (15. Juli) auf Anforderung des Innenministeriums in Richtung Pfalz gefahren, um dort die Einsatzkräfte im Katastrophengebiet zu unterstützen.   In der Nacht von Donnerstag auf Freitag konnten die Rotkreuzler aufgrund ihrer Qualifikation die örtliche Notfallrettung unterstützen, da der hauptamtliche Rettungsdienst komplett ausgelastet war.

    Anschließend wurden Bewohner evakuiert, die am Donnerstag nicht mehr aus ihren Häusern kommen konnten. Die Helfer berichteten von verschlammten, kaum befahrbaren Straßen, in denen das Wasser teilweise bis zum 2. Obergeschoss der Häuser  stand. Letzteres waren zum Teil nur noch Ruinen. „Ein Teil der Einheiten hat auch angefangen drei Altenheime und ein Krankenhaus zu evakuieren. Es wurden ganze Ortsteile zerstört. Zu einigen Ortschaften sind bisher noch keine Helfer vorgedrungen“, berichteten die Rotkreuzler. Am Freitagmittag traten die hiesigen Ehrenamtlichen bereits wieder ihre Rückreise an.

    Große Hilfsbereitschaft
    In der Zwischenzeit haben sich mehrere Bürger beim DRK-Kreisverband Pforzheim/Enzkreis gemeldet, um materielle Hilfe sowie Wohnraum für die Unwetteropfer anzubieten. „Diese Hilfsbereitschaft freut uns sehr“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Stefan Adam. „Da jedoch bisher keine offizielle behördliche Anforderung bezüglich Hilfsgütern vorliegt, bitten wir die Bevölkerung darum, erst einmal nichts bei uns abzugeben. Sobald wir hierzu Näheres wissen oder benötigen, geben wir diese Informationen umgehend weiter.“

    Das DRK-Generalsekretariat hat in Abstimmung mit den betroffenen Landesverbänden einen Spendenaufruf gestartet. Die Spenden werden nach dem Maß der Not den DRK-Landesverbänden zur Verfügung gestellt, welche sich aktuell im Hochwasser-Einsatz befinden. Die entsprechenden DRK-Landesverbände können die Spendengelder für Maßnahmen im Themengebiet Bevölkerungsschutz einsetzen.

    Spendenzweck: Hochwasser

    Bankverbindung:
    IBAN: DE63370205000005023307
    BIC: BFSWDE33XXX
    Stichwort: Hochwasser

    Online-Spendenformular:

    https://www.drk.de/hochwasser

     

    UPDATE: Zwischenzeitlich waren auch Mitglieder des Kriseninterventionsteams im Einsatz sowie mehrere Ehrenamtlich aus verschiedenen Ortsvereinen, die an der Verpflegungsstelle 1000 in Grafschaft mit angepackt haben. Danke dafür!

     

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    news-26 Fri, 18 Jun 2021 10:27:00 +0000 Kreisverband begrüßt Gesundheitsmanagerin https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/kreisverband-begruesst-gesundheitsmanagerin.html Mit Sanja Thümmel begrüßte der DRK-Kreisverband eine neue Mitarbeiterin in seinen Reihen, die sich im DRK-Seniorenzentrum in Mühlacker speziell dem Thema Gesundheitsmanagement widmen wird. Was im vergangenen Jahr zusammen mit der AOK angestoßen wurde, konnte nun endlich umgesetzt werden: Mit Sanja Thümmel begrüßte der DRK-Kreisverband eine neue Mitarbeiterin in seinen Reihen, die sich im DRK-Seniorenzentrum in Mühlacker speziell dem Thema Gesundheitsmanagement widmen wird.

    "Das Besondere an diesem Projekt ist, dass es die Gesundheit aller Gruppen des Seniorenzentrums umfasst. Da eine Erhöhung des Renteneintrittsalters nicht ausgeschlossen werden kann, finde ich es umso wichtiger, dass wir uns um die Gesundheit unserer Beschäftigten kümmern. Die Stelle des Gesundheitsmanagers bietet die Möglichkeit, sich zusätzlich zu qualifizieren, auch für sich selbst etwas zu lernen und bringt Abwechslung in den Arbeitsalltag. Wir wollen das Projekt später auch in unseren anderen Häusern integrieren", sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Stefan Adam.

    Das Foto zeigt (von links) Herbert Mann (stv. Kreisgeschäftsführer und derzeit kommissarischer Heimleiter), Sanja Thümmel sowie Kreisverbandspräsident Prof. Dr. Wolfgang Kramer.

    Hintergrund:
    Wo vielerorts über den Mangel an Pflegekräften gesprochen wird, gehen die AOK Baden-Württemberg und der DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis e.V. nun neue Wege. Es geht beim Pilotprojekt „Prävention in der Pflege“ (PiP) im Wesentlichen darum, dass mit Hilfe von Prävention und Gesundheitsförderung die gesundheitliche Situation sowie die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessert und nachhaltig gestaltet werden können. Damit kann ein Beitrag zur Zukunftssicherung der stationären Pflegeeinrichtung geleistet werden. Laut dem aktuellem Care Klima-Index des Deutschen Pflegerats bewerten 56 Prozent der befragten Pflegekräfte ihre Arbeitsbedingungen als schlecht – und das, obwohl bereits jeder vierte (24 Prozent) nach eigenen Angaben übertarifliche Zusatzleistungen erhält. „Dies zeigt erneut: Geld ist eine wichtige Anerkennung der in der Pflege geleisteten Arbeit, aber es ist eben nicht alles“, so Hartmut Keller (AOK), der hier ein radikales Umdenken fordert. „Wenn wir wollen, dass die Menschen auch morgen noch gute Pflege erfahren, muss es gelingen, das Alltagserleben in den Pflegeeinrichtungen insgesamt für alle spürbar zu verbessern. Das Pflegeheim muss ein neues Zuhause werden, in dem Wohlbefinden garantiert ist, dafür wurde das Projekt PiP entwickelt.“ Auch die Pflegebedürftigen sollen von PiP profitieren.

    Nach Ablauf der 2 Jahre führt das DRK das Programm eigenständig fort. „Der DRK-Kreisverband wird für das Projekt eine zusätzliche Vollzeitstelle schaffen, von der sich 20 Prozent „PiP“ in Form eines Gesundheitsmanagers widmen werden“, sagt Kramer. Die AOK unterstützt dessen Qualifizierung und Arbeit finanziell mit rund 36.000 Euro. „Wir danken der AOK für diese gute Zusammenarbeit“; sagt Adam und betont, dass es ihm sehr wichtig sei, dass der Kreisverband im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements sehr viel unternimmt, damit die Mitarbeiter fit und gesund bleiben.

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    news-24 Fri, 23 Apr 2021 08:11:51 +0000 Gute Laune in Ötisheim https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/gute-laune-in-oetisheim.html Seniorenzentrum führt einen wöchentlichen Aktionstag ein. Mit guter Laune in den Tag zu starten, das ist fürs Team des DRK-Seniorenzentrums in Ötisheim Ehrensache. Dies aber zu einem Motto fürs ganze Haus zu machen, das ist neu, und so fand am Donnerstag zum ersten Mal ein „Gute-Laune-Tag“ statt. Die Idee dazu hatte die Betreuungskraft Maria Türk. Von allen Seiten aus dem ganzen Haus wurde sie dabei unterstützt.

    Um eine eigene Währung für den Aktionstag herzustellen, hatte der Vater einer Mitarbeiterin Birkenholz in kleine Scheiben zersägt. Ein fleißiger Bewohner hatte die Aufgabe übernommen, diese anschließend von Hand glatt zu schleifen. Maria Türk brannte anschließend die Aufschrift „DRK-Taler“ ein. Diese besonderen Münzen konnten sich die Bewohner im Lauf der Woche verdienen, indem sie an verschiedenen hausinternen Aktivitäten – beispielsweise Gedächtnistraining oder Gymnastik - teilgenommen haben. Auf einem bunt geschmückten antiken Servierwagen, den wiederum zwei Mitarbeiterinnen in ihrer Freizeit aus Ludwigshafen abgeholt hatten, wurden dann allerlei Dinge angerichtet, die die Bewohner dann gegen ihre Taler eintauschen konnten.

    Lustig angezogen und mit schmissiger Musik marschierte Türk dann zusammen mit ihrer Kollegin Sabrina Vallon von Wohnbereich zu Wohnbereich, um dort ihre Tauschwaren anzubieten. Der eine freute sich über eine Lippenpflege, der andere über Pfefferminzbonbons oder etwas Süßes. Und da ja „Gute-Laune-Tag“ war, scherzte eine Seniorin gemäß des Schlagertextes: „Ich will keine Schokolade – ich will lieber einen Mann!“ Diesen Wunsch konnte das Team zwar nicht erfüllen, dafür wurde dann aber eine Runde zusammen getanzt.

    Der Aktionstag kam sehr gut an und soll künftig jede Woche wiederholt werden. Nun konnten noch spendable Gönner für diese Aktion aktiviert werden: Ein ganz herzliches Dankeschön geht an den CC-Großmarkt und an Herrn Schelske vom EDEKA in Mühlacker für die vielen Leckereien!Nun konnten noch spendable Gönner für diese Aktion aktiviert werden: Ein ganz herzliches Dankeschön geht an den CC-Großmarkt und an Herrn Schelske vom EDEKA in Mühlacker für die vielen Leckereien!

    Text/Fotos: D. Kneis

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    news-23 Wed, 14 Apr 2021 10:06:28 +0000 Neuer Rettungswagen geht in Betrieb https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/neuer-rettungswagen-geht-in-betrieb.html Neue Trage bietet Mitarbeitern und Patienten mehr Komfort. DRK nimmt neuen Rettungswagen in Betrieb
     

    Pforzheim. Aller guten Dinge sind drei – und so darf sich die Abteilung Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis dieser Tage nicht nur über einen nagelneuen Rettungswagen freuen, sondern auch über die beiden Premieren, die dieser im Gepäck hat. Zum einen ist der von der Firma Strobel in Aalen ausgebaute Mercedes Sprinter weltweit das erste Fahrzeug dieses Herstellers mit dem neuen elektrohydraulischen CPS-Fahrtragensystem der Firma Stollenwerk aus Köln.

    „Wir freuen uns über das neue System und damit eine Arbeitserleichterung für unsere Mitarbeiter und eine Verbesserung in der Patientenversorgung gefunden zu haben“, sagt Herbert Mann, DRK-Rettungsdienstleiter.

    Sein Stellvertreter Thomas Göttenauer erläutert: „Der Einsatz des elektrohydraulischen Fahrtragensystem aus Köln ist ein Meilenstein in Sachen Arbeitsschutz, Patientenversorgung und Sicherheit. Das Warten darauf hat sich gelohnt.“

    Und zum anderen handelt es sich um das erste Fahrzeug des hiesigen Roten Kreuzes, das zusätzlich zum analogen auch mit Digitalfunk ausgestattet werden kann. Der Rettungswagen mit dem Funkrufnamen 1/83-7 hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 4,1 Tonnen und verfügt neben einem 163-PS-starken Diesel-Motor über ein Automatikgetriebe. Damit das Fahrzeug im Straßenverkehr gut sichtbar ist, wurde es neben einer auffälligen Rundum-Warnbeklebung mit einer integrierten LED-Blaulichtanlage inklusive Frontblitzern im Kühlergrill und an den Außenspiegeln, mit elektronischem sowie zusätzlichem Pressluft-Einsatzhorn sowie einer ergänzenden Heckwarnanlage zur Absicherung der Einsatzstelle ausgerüstet.

    „Ich bin sehr froh, dass technische Neuerungen die Arbeit der Rettungsdienstkräfte unterstützen und erleichtern können umso noch effektiver den Patienten zu versorgen“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Stefan Adam.

    Zur Ausstattung gehören neben der standardmäßigen medizinischen Ausrüstung außerdem Rückfahrkamera und -warner, ein faltbarer Treppentransportstuhl mit Raupenunterstützung, ein EKG der neuesten Generation, ein Beatmungsgerät, Navigations- und Einsatzunterstützungssystem sowie drei Betreuersitze im Patientenraum.

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