DRK Presseinformationen https://www.drk-pforzheim.de de DRK Thu, 20 Jan 2022 10:51:22 +0000 Thu, 20 Jan 2022 10:51:22 +0000 TYPO3 EXT:news news-41 Thu, 20 Jan 2022 09:03:08 +0000 Notfallretter haben viel zu tun https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/notfallretter-haben-viel-zu-tun.html Einsatzstatistik von 2021. Pforzheim/Enzkreis.  Viel zu tun gab es im vergangenen Jahr für den Rettungsdienst in der Region: Rettungswagen rückten 29.631 Mal aus (Vorjahr 27.835), Notarzteinsatzfahrzeuge wurden 8.522 Mal alarmiert (Vorjahr 8.439) und Rettungshubschrauber landeten 376 Mal (Vorjahr 422). Im vergangenen Jahr gab es 23.210 Krankentransporte; im Vorjahr waren es 19.691. Die Einsatzzahl im Bereich der ehrenamtlichen „Helfer vor Ort“-Gruppenlag bei 2.105 (Vorjahr 1.375 bedingt durch eine coronabedingte Pause).

Im Oktober hat Jochen Irion, der als Notfallsanitäter schwerpunktmäßig in der Rettungswache in Neuenbürg tätig war, das Amt des Rettungsdienstleiters übernommen. Er folgte auf Herbert Mann, der seit September Kreisgeschäftsführer ist.

Neuigkeiten gibt es auch aus der Integrierten Leitstelle: Die Leitung des Bereichs Rettungsdienst hat dort fürs DRK am 1. Dezember Attila Apró übernommen. Der 38-jährige Notfallsanitäter war zuvor in Tübingen als Disponent in der dortigen Leitstelle tätig. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.„Mich reizt an der neuen Aufgabe, dass ich aktiv durch meine Erfahrung aus Rettungsdienst und Leitstelle, bei Bedarf Arbeitsabläufe verbessern und optimieren kann. Ich freue mich auf gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten“, sagt Apró.

Änderungen gab es zudem bei der DR-Rettungswache im Remchingen: Seit dem 9. Dezember ist der Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes in Remchingen an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr im Dienst.  Bisher war dies seit Oktober 2018 nur tagsüber der Fall. Das Fahrzeug ist mit einem Notfall- und einem Rettungssanitäter besetzt. Mit dieser Ausweitung konnte die notfallmedizinische Versorgung in dieser Region erneut verbessert werden.

Dank der Unterstützung seitens der Gemeinde Remchingen sowie der Feuerwehrkameraden ist der Rettungswagen weiterhin übergangsweise in der Feuerwache der Abteilung Remchingen-Nord stationiert. Der Bau einer neuen Rettungswache in der Gemeinde Remchingen ist derzeit in Planung.

 

 

 

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news-39 Wed, 22 Dec 2021 09:43:50 +0000 DRK-Rettungswagen jetzt auch nachts in Remchingen https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-rettungswagen-jetzt-auch-nachts-in-remchingen.html Präsenz im Enzkreis wird gesteigert. Seit dem 9. Dezember ist der Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes in Remchingen an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr im Dienst.  Bisher war dies seit Oktober 2018 nur tagsüber der Fall. Das Fahrzeug ist mit einem Notfall- und einem Rettungssanitäter besetzt.  Die erste Nachtschicht hatten der Rettungsdienstleiter Jochen Irion und Stellvertreter Thomas Göttenauer übernommen. Mit dieser Ausweitung konnte die notfallmedizinische Versorgung in dieser Region erneut verbessert werden. Dank der Unterstützung seitens der Gemeinde Remchingen sowie der Feuerwehrkameraden ist der Rettungswagen weiterhin übergangsweise in der Feuerwache der Abteilung Remchingen-Nord stationiert. Der Bau einer neuen Rettungswache in der Gemeinde Remchingen ist derzeit in Planung.

Foto: M.Bothfeld/DRK

 

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news-38 Wed, 08 Dec 2021 20:23:33 +0000 Sparkasse Pforzheim Calw spendet „Trösterle“ ans DRK https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/sparkasse-pforzheim-calw-spendet-troesterle-ans-drk.html Kuscheltiere sollen bei Kindernotfällen Trost spenden Verkehrsunfälle, Verbrennungen, Schlaganfälle, Knochenbrüche  - die Liste der Verletzungen und Krankheiten, um die sich die Rettungskräfte des DRK-Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis täglich kümmern, ist lang. Besonders, wenn Kinder von Verletzungen und Krankheiten betroffen sind, ist bei der Versorgung besondere Sensibilität gefordert. Seit Jahresbeginn sind die Einsatzkräfte rund 360-mal zu Kindernotfällen ausgerückt. 

Um den Kleinen während der Fahrt mit dem Rettungswagen ein Gefühl von Sicherheit geben zu können, hat sich die Sparkasse Pforzheim Calw erneut dafür entschieden, eine größere Charge von Präsenten dem DRK als „Trösterle“ zur Verfügung zu stellen. „So ein kleines Geschenk kann für Kinder eine hilfreiche Ablenkung sein in der für sie meist völlig fremden Situation“, merkt Kreisgeschäftsführer Herbert Mann an.

Vorstandsmitglied  Dr. Georg Stickel hat 200 kuschelige Eisbären übergeben, die den Wachen des Kreisverbandes in Pforzheim, Mühlacker, Neuenbürg, Tiefenbronn, Remchingen und Wimsheim zugutekommen sollen. „Als Mitglied des DRK-Präsidiums war es für mich ein Anliegen, dass wir uns an dieser Aktion beteiligen“, sagte Stickel. Zudem sehe die Sparkasse diese Form der Unterstützung auch als Wertschätzung der Leistung der Rettungsdienstmitarbeiter.

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news-37 Wed, 08 Dec 2021 20:16:33 +0000 DRK-Auszubildende packen auf Intensivstation mit an https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-auszubildende-packen-auf-intensivstation-mit-an.html Angehende Notfallsanitäter unterstützen im Helios Klinikum. Es war schnelles Handeln anstatt langes Überlegen, was auf die Bitte des Pforzheimer Helios Klinikums an den hiesigen DRK-Kreisverband folgte: Vor rund zwei Wochen hatte sich Dr. Felix Schumacher, Chefarzt der Intensiv- und Notfallmedizin, an DRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Mann gewandt und die drohende Personalnot bei immer steigendem Arbeitsaufwand in der Intensivmedizin durch die Coronapandemie thematisiert.  „Zusammen mit der Rettungsdienstleitung und der Personalverwaltung haben wir uns überlegt, unsere Notfallsanitäter-Auszubildenden anzusprechen und ihnen auf freiwilliger Basis eine Mitarbeit auf der Intensivstation vorzuschlagen“, sagt Mann. Die Resonanz war sehr positiv: 18 Auszubildende sagten direkt zu, diese Nebentätigkeit anzutreten und erhalten dafür auch eine Entlohnung.  „Das Ausbildungsziel leidet selbstverständlich nicht darunter“, betont Mann.

Die jungen angehenden Notfallsanitäter übernehmen in den kommenden Wochen pflegehelferische Tätigkeiten und unterstützen die Intensivpflegefachkräfte am Helios Klinikum. „Aufgrund ihres Ausbildungsstandes können unsere Auszubildenden Tätigkeiten ausführen, wie Infusionen vorbereiten, Medikamente aufziehen, den Ärzten assistieren und verschiedenste Patientenlagerungen vornehmen“, merkt Mann an.

„Mein Team und ich freuen uns sehr über die engagierte Zuarbeit der DRK-Auszubildenden, die unsere Arbeit auf der Intensivstation unterstützen und uns wirklich entlasten. Dieser Einsatz wird ihnen sicherlich in Erinnerung bleiben und ich hoffe sehr, dass die Arbeit auf unserer Intensivstation auch ihrer Ausbildung als Notfallsanitäter zu Gute kommt“, ergänzt der Helios Chefarzt für Intensiv-und Notfallmedizin, Dr. Felix Schumacher.

Letzteres kann Jonas Rabold bereits bestätigen. Er ist einer der DRK-Auszubildenden, der seine Mithilfe direkt zugesagt hat. „Ist ja auch irgendwo selbstverständlich. Wenn man unterstützen kann, macht man das gerne, auch wenn es in der Freizeit ist, also neben den normalen Rettungswagen-Schichten oder der Schule ist“, sagt er. „Nachdem klar war, dass aus der Idee, dass wir auf der Intensivstation helfen werden, Realität wird, waren alle, mit denen ich darüber gesprochen habe, sehr dankbar und glücklich.“ Von den Helios-Mitarbeitern seien Rabold und seine Kollegen sehr gut aufgenommen worden.  Sie würden jeden Tag etwas Neues lernen und könnten das theoretische Wissen aus der Schule festigen.  Man merke aber deutlich, dass die Pflegekräfte in Zeiten von Corona und vollen Intensivstationen über jede Hilfe dankbar sind. „Falls nach der Pandemie auch noch Hilfe auf den Intensivstationen benötigt werden sollte, ist für mich jetzt schon klar, dass ich definitiv wieder helfen werde“, betont Rabold.

„Als die Anfrage über die Mithilfe auf der Intensivstation kam, musste ich nicht lange überlegen“, sagt Marius Currle. Für den Notfallsanitäter-Auszubildenden im dritten Lehrjahr sei es selbstverständlich, die Pflegekräften, die nebenbei in dieser aktuellen Zeit Unglaubliches leisten, zu unterstützen wo ich nur kann. „Wie schon in meinem damaligen Praktikum im Rahmen meiner Ausbildung, wurde ich hier herzlich aufgenommen und sofort fest in den Alltag der Pflege miteingebunden“, beschreibt er den Start seiner Zusatzaufgabe. Gerade im Hinblick auf seine Abschlussprüfung im kommenden Jahr sei das für ihn eine hervorragende Möglichkeit, das bisher erworbene Wissen zu vertiefen. „Die Schicksale der Patienten nehmen mich natürlich sehr mit, aber wir lernen in unserer Ausbildung, damit umzugehen“, sagt Currle. „Besonders schätze ich die Dankbarkeit, und diese bekomme ich tagtäglich von den Patienten und nun auch von den Pflegekräften auf der Intensivstation mit. Dafür trage ich gerne meinen Teil für die Gesellschaft bei.“

 

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news-36 Mon, 29 Nov 2021 10:33:42 +0000 2G-plus-Regel für Erste Hilfe Kurse https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/2g-plus-regel-fuer-erste-hilfe-kurse.html Ab 01.12.2021 gelten neue Vorgaben für Teilnehmer. • 2G +

• Nur vollständig Geimpfte und Genesene (Nachweis nicht älter als 6 Monate!) können teilnehmen

• Deren Schnelltest darf nicht älter sein als 24 Stunden und muss von einer unabhängigen „Dritten Stelle“ (Apotheke oder Testzentrum!) stammen

• Wenn der Test am Vortag (innerhalb von 24 Stunden vor der EH-Schulung) durchgeführt wurde, und das Testergebnis digital vorliegt, kann dieses schon vorab an das DRK geschickt werden (empfang@drk-pforzheim.de)

• Während der Schulung muss eine FFP2-Maske getragen werden! Bitte bringen Sie 2 – 3 Masken zur Schulung mit.

Wir bitten um Verständnis und um Berücksichtigung. Danke

 

 

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news-35 Mon, 15 Nov 2021 10:18:56 +0000 Spende für Seniorenzentrum Ötisheim https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/spende-fuer-seniorenzentrum-oetisheim.html Marktwagen mit Baldachin dank Social-Points finanziert. Große Freude im DRK-Seniorenzentrum Ötisheim: Bereits im vergangenen Jahr war durch die Aktion mit den Social Points der Stadtwerke Mühlacker die Anschaffung einer Veeh-Harfe möglich. Nun gab es erneut eine Spende, mit denen die Kosten für die Anschaffung eines Marktwagens mit Baldachin gedeckt werden können. Dieser ist mittlerweile fester Bestandteil der Veranstaltungen. Wir sagen vielen Dank!

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news-34 Tue, 26 Oct 2021 08:37:07 +0000 DRK-Präsidentin ehrt Landesarzt https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-praesidentin-ehrt-landesarzt.html Vertreter des KV Pforzheim-Enzkreis bei Landesversammlung in Fellbach. Pforzheim/Fellbach. Endlich wieder Präsenz und schön, einander wieder zu sehen – so ließ sich die Stimmung umschreiben, als am 23. Oktober in Fellbach die Delegierten zur 51. Landesversammlung des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg zusammenkamen. Darunter befanden sich auch Vertreter der Ortsvereine Maulbronn, Remchingen, Keltern, Nußbaum, Büchenbronn, Langenalb und Mühlacker.

In der Schwabenlandhalle stimmte Präsidentin Barbara Bosch ernste Töne an. Die Erfahrungen aus der Pandemie und der Hochwasserkatastrophe im Sommer gaben den Hintergrund sowohl für selbstbewusste Standpunkte als auch für mahnende Worte im Hinblick auf die zukünftigen Herausforderungen für die Hilfsorganisation. Sie stellte fest, dass das Deutsche Rote Kreuz mit allen seinen Gliederungen und mit den tausenden von ehrenamtlich Aktiven eine der wesentlichen Säulen bei der Pandemiebekämpfung war und ist.

Auch den drei Ehrungen an diesem Tage lagen Verdienste bei der Pandemiebekämpfung zugrunde: Tübingens Kreisverbandspräsidentin Dr. Lisa Federle, Ulms Kreisverbandsarzt Prof. Bernd Kühlmuß und Prof. Dr. Wolfgang Kramer, DRK-Landesarzt sowie Präsident des Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis, erhielten für ihre Verdienste die Henry-Dunant-Plakette des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg.

Bosch fasste in ihrer Rede Kramers rund 57-jähriges Engagement fürs DRK zusammen. Mit Nachdruck und wiederum Überzeugungsarbeit habe der Mediziner im Rettungsdienst dafür gesorgt, dass der Kreisverband Pforzheim als einer der ersten Kreisverbände den „Ärztlich Verantwortlichen im Rettungsdienst“ einführt. Ein Thema, das gerade landesweite aktuell ist.

„In Zeiten der Corona-Pandemie waren und sind Sie für den Landesverband ein stets erreichbarer und ansprechbarer Ratgeber“, erwähnte Bosch Kramers Unterstützung des Einsatzstabes.  Der Landearzt habe zudem zahlreiche Richtlinien und Vorgehensweisen erarbeitet, die den haupt- und ehrenamtlich Beschäftigten im Roten Kreuz in Baden-Württemberg sowie darüber hinaus  bei der Bewältigung der Herausforderungen ihrer Arbeit und im Alltag  dienen. Ganz aktuell sei laut Bosch Kramers Engagement zur Gestaltung und Voranbringung des neuen Notfallsanitätergesetzes.

 

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news-33 Thu, 14 Oct 2021 07:29:15 +0000 EH-Kurse nach 3-G-Prinzip https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/eh-kurse-nach-3-g-prinzip.html Keine kostenlosen Tests mehr vor Kursstart. Die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie haben ebenfalls Auswirkungen auf den Ablauf der Erste-Hilfe-Schulungen beim DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis. Ab Montag, 11. Oktober, finden die Kurse nur noch nach dem „3-G-Prinzip“ statt: geimpft (Vorlage des Impfnachweises, digital oder Impfbuch), genesen (Vorlage einer Bescheinigung, jedoch nicht älter als sechs Monate) oder getestet (Vorlage einer negativen Testbescheinigung, nicht älter als 24 Stunden). In den vergangenen Monaten war es möglich, die notwendige „Vor-Kurs-Testung“ vor Ort gegen eine Gebühr vorzunehmen. Mit dem Wegfall der kostenlosen Bürgertest wird dieses Angebot jedoch eingestellt. Dies bedeutet: Wer nicht geimpft oder genesen ist, der muss eine Vorab-Testung bei einer anerkannten Teststation durchlaufen. Selbsttests werden nicht akzeptiert. Aufgrund der aktuellen Veränderungen beginnen die Erste – Hilfe Schulungen bis zum 31. Oktober noch um 9.30 Uhr; ab dem 1. November beginnen die Termine bereits um 8.30 Uhr. Um unnötige Warte- und Registrierungszeiten zu vermeiden, sollten die Teilnehmer der Lehrgänge wenn möglich vorab über die Luca-App einchecken - siehe QR-Codes.

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news-32 Fri, 01 Oct 2021 14:15:12 +0000 Angehende Notfallsanitäterinnen sind wie Pech und Schwefel https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/angehende-notfallsanitaeterinnen-sind-wie-pech-und-schwefel.html Auszubildende kämpfen sich bei “Erste Hilfe – Letzte Rettung” durch schwierigste Einsätze Pforzheim (neb). In der zweiten Folge von “Erste Hilfe – Letzte Rettung” am 29.9.2021 zeigt die RTL2-Doku schwierige Einsätze der angehenden Notfallsanitäter aus Pforzheim und Böblingen.  Miriam Wurzer und Julia Kolasinski werden bei ihrem ersten Einsatz im Film direkt mit dem Tod eines Patienten konfrontiert. “Deine erste Leiche, die kennst du einfach”, erklärt später auch Kollegin und Weggefährtin Lisa aus Böblingen. Harter Tobak auch für die Zuschauenden, aber nur so wird deutlich: Als Auszubildende zur Notfallsanitäterin übernehmen bereits junge Menschen Anfang 20 große Verantwortung und meistern belastende Situationen.

So auch im zweiten Einsatz aus Pforzheim in der Sendung: Die Einsatzmeldung lautet “Sturz”. Eine ältere Frau ist in der eigenen Wohnung hingefallen und muss nun versorgt werden. Miriam übernimmt die Leitung und erkennt schnell, dass hier ein klassischer Oberschenkelhalsbruch vorliegt. Diese Symptomatik tritt häufig auf, wenn ältere Menschen stürzen. Ein Zugang wird routiniert gelegt, damit der eintreffende Notarzt Schmerzmittel verabreichen kann. Die Patientin hat sichtlich Schmerzen, durch gutes Zureden von Julia und Miriam bleibt sie trotzdem ruhig. Der Transport per Trage übers enge Treppenhaus wird noch zum kleinen Abenteuer, am Ende ist die ältere Frau dann aber sicher im Rettungswagen und kann in die Klinik gefahren werden. Aufatmen beim Team des DRK Pforzheim!

Neben dramatischen Einsätzen zeigt die Folge die Gefahr von Blaulichtfahrten und wie solche Eindrücke auf die Auszubildenden Julia, Miriam, Timo, Konstantin, Lisa und Chris wirken. Gerade die Reflexion nach den Einsätzen durch die Protagonisten lassen die Zuschauenden begreifen, wie Verletzung, Leid und Tod von den angehenden Lebensrettern verarbeitet werden. Entspannung gibt es für die Azubis durch ihren tollen Zusammenhalt, sei es bei Kletteraktionen am Fels, einem Sektchen zum Sonnenuntergang oder gemeinsamen Konsole spielen.

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news-31 Fri, 01 Oct 2021 14:12:32 +0000 DRK nimmt drei neue Fahrzeuge in Betrieb https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-nimmt-drei-neue-fahrzeuge-in-betrieb.html Abteilung Rettungsdienst ist modern unterwegs Pforzheim. Mehrere Neuigkeiten gibt es im Fuhrpark der Abteilung Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis: Der Mercedes „Vito“ mit dem Funkrufnamen 2/82-1 ist seit kurzem als Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) in der Rettungswache in Mühlacker im Dienst. Das Auto ist baugleich mit den beiden NEF der Wachen in Wimsheim sowie am Helios Klinikum.

Der Rettungswagen 4/83-1 soll voraussichtlich am Donnerstagnachmittag an der Hauptwache an der Kieselbronner Straße 46 in Pforzheim starten. An der Wache in Tiefenbronn geht der Rettungswagen  mit dem Funkrufnamen 5/83-1 ebenfalls in Kürze in Betrieb. Die beiden letzteren Fahrzeuge sind jeweils baugleich wie der zuletzt in Dienst gestellte 1/83-7, dessen Besonderheit das das elektrohydraulische Tragesystem der Fa. Stollenwerk ist. „Dies ist eine erhebliche Arbeitserleichterung für unser Personal und eine bewusste Investition in die Gesundheit der Mitarbeiter“, betont Thomas Göttenauer, stellvertretender Rettungsdienstleiter.“

Die neuen Rettungswagen  haben jeweils ein zulässiges Gesamtgewicht von 4,1 Tonnen und verfügt neben einem 163-PS-starken Diesel-Motor über ein Automatikgetriebe. Damit das Fahrzeug im Straßenverkehr gut sichtbar ist, wurde es neben einer auffälligen Rundum-Warnbeklebung mit einer integrierten LED-Blaulichtanlage inklusive Frontblitzern im Kühlergrill, mit elektronischem sowie zusätzlichem Pressluft-Einsatzhorn sowie einer ergänzenden Heckwarnanlage zur Absicherung der Einsatzstelle ausgerüstet.

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news-30 Fri, 01 Oct 2021 13:56:57 +0000 DRK begrüßt neun neue Auszubildende https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-begruesst-neun-neue-auszubildende.html In tausend Tagen zum Notfallsanitäter. Grund zur Freude hatte der DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis in dieser Woche gleich doppelt: Am Donnerstag wurde gefeiert, dass alle neun Notfallsanitäter-Auszubildenden ihre Prüfung bestanden haben. Und tags drauf wurden außerdem neun neue Azubis im Rahmen eines familiären Frühstücks in der Rettungswache an der Kieselbronner Straße begrüßt. Neu im Team der Lebensretter sind ab sofort Gina Augenstein, Ina Biesinger, Arjeta Gjokaj, Marcel Vo, Marie-Christin Engelhardt, Ann-Kathrin Günthner, Ege Michael Völkel, Philipp Schneider und Max Oettinger.. Sowohl sie als auch die anwesenden Vertreter aus den Bereichen Verwaltung und Rettungsdienst stellten sich vor und berichteten von ihren Zuständigkeiten.

„Drei spannende Jahre liegen vor Ihnen“, sagte DRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Mann. Zudem stellte er Jochen Irion als Rettungsdienstleiter vor.  Der wiederum verwies auf die stets offenen Türen der Abteilung und wünschte den Neuen viele Höhen bei ihrer Ausbildung

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter dauert drei Jahre und somit recht genau tausend Tage. Sie findet sowohl in den Rettungswachen statt, als auch in der Schule und im Krankenhaus. Beim hiesigen DRK-Kreisverband gibt es aktuell 360 Mitarbeiter. Über zehn Prozent davon sind mittlerweile Auszubildende im Rettungsdienst sowie in den Seniorenzentren.

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news-29 Fri, 24 Sep 2021 09:20:06 +0000 Neuer DRK-Kreisgeschäftsführer https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/neuer-drk-kreisgeschaeftsfuehrer.html Herbert Mann folgt auf Stefan Adam Pforzheim. Nachdem es Stefan Adam aus familiären Gründen zurück nach Bayern gezogen hat, hat sein bisheriger Stellvertreter, Herbert Mann (Foto), nun das Amt des Kreisgeschäftsführers übernommen. Seine Mitarbeit im Deutschen Roten Kreuz begann bereits 1985, ehrenamtlich, mit dem Eintritt in die Bereitschaft des DRK Böblingen. Während seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit konnte Mann im Laufe der Zeit mehrere Führungsaufgaben übernehmen. 2015 ist der 54-Jährige vom Kreisverband Böblingen nach Pforzheim gewechselt, um die Leitung der Abteilung Rettungsdienst und zusätzlich im Jahre 2018 die Funktion des stv. Kreisgeschäftsführers zu übernehmen. Das Amt des Rettungsdienstleiters wird zum 1. Oktober mit Jochen Irion neu besetzt.

 

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news-28 Fri, 24 Sep 2021 07:24:08 +0000 „Wenn der Ernstfall eintritt, ist auf einmal alles anders“ https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/wenn-der-ernstfall-eintritt-ist-auf-einmal-alles-anders.html Auszubildende des DRK Kreisverbands werden zu Stars einer RTL2-Doku Pforzheim (neb). Es geht um jede Sekunde. Ein Patient hat keinen Herzschlag mehr und muss reanimiert werden. Julia Kolasinski aus Pforzheim kennt diese Situation bisher nur durch das Training an Puppen. Jetzt führt die Auszubildende zur Notfallsanitäterin zum ersten Mal eine Reanimation durch, ein Kampf um Leben und Tod. Unterstützt durch ihre erfahrenen Kollegen rettet die 19-Jährige dem Mann das Leben.

In Szenen wie dieser zeigt die Doku „Erste Hilfe – Letzte Rettung“ den Alltag von sechs Azubis des DRK Kreisverbands aus Pforzheim und Böblingen. Ein Kamerateam des TV-Senders RTL2 begleitet die angehenden Sanis bei ihren Einsätzen. Die unaufgeregte Kameraführung und stimmige Musik erzeugen dabei eine passende Stimmung und das Gefühl hautnah dabei zu sein.

„Ich muss einfach für das Wohl meines Patienten sorgen.“ So beschreibt Miriam Wurzer die Verantwortung in ihrem künftigen Beruf. Die 22-Jährige beweist in der Doku, dass sie auch als Einsatzleiterin die Ruhe bewahrt. Eine ältere Frau hat erhöhte Blutdruckwerte, was schnell zu einer gefährlichen Situation führen kann. Empathisch fragt die Auszubildende nach Symptomen und Informationen. Die Patientin kann aufatmen: Medikamentöse Versorgung sowie Zuwendung und Beruhigung durch Miriam stabilisieren ihre Vitalwerte.

Neben diesen Einsatzfahrten gewähren die Filmmacher einen Einblick in den Alltag auf der Rettungswache und der Freizeit der jungen Erwachsenen. Die sechs Azubis pflegen auch privat den Kontakt und unterhalten sich über ihre Erlebnisse im Beruf. Die hohe Belastung wird deutlich: Neben medizinischem Fachwissen müssen Notfallsanitäter schnell entscheiden können, wie akut ein Fall ist und welche Maßnahmen eingeleitet werden müssen. Dafür stehen ihnen erfahrene Praxisanleiter zur Seite.

Meistens muss es ganz schnell gehen: Eben wurde noch gemütlich auf der Wache gekocht und schon flitzt das Team per Signalfahrt zum nächsten Einsatzort. Nachtschichten, Wochenenddienste und stark belastende Situationen in Notfällen machen deutlich: Der Beruf fordert ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Reife.

Blaulicht an heißt es für die angehenden Doku-Stars aus Pforzheim wieder am kommenden Mittwoch, 29.09.2021, um 20:15 auf RTL2.

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news-27 Fri, 16 Jul 2021 12:18:28 +0000 Hiesige Rotkreuzler helfen im Katastrophengebiet https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/hiesige-rotkreuzler-helfen-im-katastrophengebiet.html Ehrenamtliche aus Pforzheim und dem Enzkreis in der Pfalz im Einsatz. Helfer der DRK-Ortsvereine Pforzheim und Nußbaum sind am Donnerstagabend (15. Juli) auf Anforderung des Innenministeriums in Richtung Pfalz gefahren, um dort die Einsatzkräfte im Katastrophengebiet zu unterstützen.   In der Nacht von Donnerstag auf Freitag konnten die Rotkreuzler aufgrund ihrer Qualifikation die örtliche Notfallrettung unterstützen, da der hauptamtliche Rettungsdienst komplett ausgelastet war.

Anschließend wurden Bewohner evakuiert, die am Donnerstag nicht mehr aus ihren Häusern kommen konnten. Die Helfer berichteten von verschlammten, kaum befahrbaren Straßen, in denen das Wasser teilweise bis zum 2. Obergeschoss der Häuser  stand. Letzteres waren zum Teil nur noch Ruinen. „Ein Teil der Einheiten hat auch angefangen drei Altenheime und ein Krankenhaus zu evakuieren. Es wurden ganze Ortsteile zerstört. Zu einigen Ortschaften sind bisher noch keine Helfer vorgedrungen“, berichteten die Rotkreuzler. Am Freitagmittag traten die hiesigen Ehrenamtlichen bereits wieder ihre Rückreise an.

Große Hilfsbereitschaft
In der Zwischenzeit haben sich mehrere Bürger beim DRK-Kreisverband Pforzheim/Enzkreis gemeldet, um materielle Hilfe sowie Wohnraum für die Unwetteropfer anzubieten. „Diese Hilfsbereitschaft freut uns sehr“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Stefan Adam. „Da jedoch bisher keine offizielle behördliche Anforderung bezüglich Hilfsgütern vorliegt, bitten wir die Bevölkerung darum, erst einmal nichts bei uns abzugeben. Sobald wir hierzu Näheres wissen oder benötigen, geben wir diese Informationen umgehend weiter.“

Das DRK-Generalsekretariat hat in Abstimmung mit den betroffenen Landesverbänden einen Spendenaufruf gestartet. Die Spenden werden nach dem Maß der Not den DRK-Landesverbänden zur Verfügung gestellt, welche sich aktuell im Hochwasser-Einsatz befinden. Die entsprechenden DRK-Landesverbände können die Spendengelder für Maßnahmen im Themengebiet Bevölkerungsschutz einsetzen.

Spendenzweck: Hochwasser

Bankverbindung:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

Online-Spendenformular:

https://www.drk.de/hochwasser

 

UPDATE: Zwischenzeitlich waren auch Mitglieder des Kriseninterventionsteams im Einsatz sowie mehrere Ehrenamtlich aus verschiedenen Ortsvereinen, die an der Verpflegungsstelle 1000 in Grafschaft mit angepackt haben. Danke dafür!

 

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news-26 Fri, 18 Jun 2021 10:27:00 +0000 Kreisverband begrüßt Gesundheitsmanagerin https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/kreisverband-begruesst-gesundheitsmanagerin.html Mit Sanja Thümmel begrüßte der DRK-Kreisverband eine neue Mitarbeiterin in seinen Reihen, die sich im DRK-Seniorenzentrum in Mühlacker speziell dem Thema Gesundheitsmanagement widmen wird. Was im vergangenen Jahr zusammen mit der AOK angestoßen wurde, konnte nun endlich umgesetzt werden: Mit Sanja Thümmel begrüßte der DRK-Kreisverband eine neue Mitarbeiterin in seinen Reihen, die sich im DRK-Seniorenzentrum in Mühlacker speziell dem Thema Gesundheitsmanagement widmen wird.

"Das Besondere an diesem Projekt ist, dass es die Gesundheit aller Gruppen des Seniorenzentrums umfasst. Da eine Erhöhung des Renteneintrittsalters nicht ausgeschlossen werden kann, finde ich es umso wichtiger, dass wir uns um die Gesundheit unserer Beschäftigten kümmern. Die Stelle des Gesundheitsmanagers bietet die Möglichkeit, sich zusätzlich zu qualifizieren, auch für sich selbst etwas zu lernen und bringt Abwechslung in den Arbeitsalltag. Wir wollen das Projekt später auch in unseren anderen Häusern integrieren", sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Stefan Adam.

Das Foto zeigt (von links) Herbert Mann (stv. Kreisgeschäftsführer und derzeit kommissarischer Heimleiter), Sanja Thümmel sowie Kreisverbandspräsident Prof. Dr. Wolfgang Kramer.

Hintergrund:
Wo vielerorts über den Mangel an Pflegekräften gesprochen wird, gehen die AOK Baden-Württemberg und der DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis e.V. nun neue Wege. Es geht beim Pilotprojekt „Prävention in der Pflege“ (PiP) im Wesentlichen darum, dass mit Hilfe von Prävention und Gesundheitsförderung die gesundheitliche Situation sowie die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessert und nachhaltig gestaltet werden können. Damit kann ein Beitrag zur Zukunftssicherung der stationären Pflegeeinrichtung geleistet werden. Laut dem aktuellem Care Klima-Index des Deutschen Pflegerats bewerten 56 Prozent der befragten Pflegekräfte ihre Arbeitsbedingungen als schlecht – und das, obwohl bereits jeder vierte (24 Prozent) nach eigenen Angaben übertarifliche Zusatzleistungen erhält. „Dies zeigt erneut: Geld ist eine wichtige Anerkennung der in der Pflege geleisteten Arbeit, aber es ist eben nicht alles“, so Hartmut Keller (AOK), der hier ein radikales Umdenken fordert. „Wenn wir wollen, dass die Menschen auch morgen noch gute Pflege erfahren, muss es gelingen, das Alltagserleben in den Pflegeeinrichtungen insgesamt für alle spürbar zu verbessern. Das Pflegeheim muss ein neues Zuhause werden, in dem Wohlbefinden garantiert ist, dafür wurde das Projekt PiP entwickelt.“ Auch die Pflegebedürftigen sollen von PiP profitieren.

Nach Ablauf der 2 Jahre führt das DRK das Programm eigenständig fort. „Der DRK-Kreisverband wird für das Projekt eine zusätzliche Vollzeitstelle schaffen, von der sich 20 Prozent „PiP“ in Form eines Gesundheitsmanagers widmen werden“, sagt Kramer. Die AOK unterstützt dessen Qualifizierung und Arbeit finanziell mit rund 36.000 Euro. „Wir danken der AOK für diese gute Zusammenarbeit“; sagt Adam und betont, dass es ihm sehr wichtig sei, dass der Kreisverband im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements sehr viel unternimmt, damit die Mitarbeiter fit und gesund bleiben.

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news-24 Fri, 23 Apr 2021 08:11:51 +0000 Gute Laune in Ötisheim https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/gute-laune-in-oetisheim.html Seniorenzentrum führt einen wöchentlichen Aktionstag ein. Mit guter Laune in den Tag zu starten, das ist fürs Team des DRK-Seniorenzentrums in Ötisheim Ehrensache. Dies aber zu einem Motto fürs ganze Haus zu machen, das ist neu, und so fand am Donnerstag zum ersten Mal ein „Gute-Laune-Tag“ statt. Die Idee dazu hatte die Betreuungskraft Maria Türk. Von allen Seiten aus dem ganzen Haus wurde sie dabei unterstützt.

Um eine eigene Währung für den Aktionstag herzustellen, hatte der Vater einer Mitarbeiterin Birkenholz in kleine Scheiben zersägt. Ein fleißiger Bewohner hatte die Aufgabe übernommen, diese anschließend von Hand glatt zu schleifen. Maria Türk brannte anschließend die Aufschrift „DRK-Taler“ ein. Diese besonderen Münzen konnten sich die Bewohner im Lauf der Woche verdienen, indem sie an verschiedenen hausinternen Aktivitäten – beispielsweise Gedächtnistraining oder Gymnastik - teilgenommen haben. Auf einem bunt geschmückten antiken Servierwagen, den wiederum zwei Mitarbeiterinnen in ihrer Freizeit aus Ludwigshafen abgeholt hatten, wurden dann allerlei Dinge angerichtet, die die Bewohner dann gegen ihre Taler eintauschen konnten.

Lustig angezogen und mit schmissiger Musik marschierte Türk dann zusammen mit ihrer Kollegin Sabrina Vallon von Wohnbereich zu Wohnbereich, um dort ihre Tauschwaren anzubieten. Der eine freute sich über eine Lippenpflege, der andere über Pfefferminzbonbons oder etwas Süßes. Und da ja „Gute-Laune-Tag“ war, scherzte eine Seniorin gemäß des Schlagertextes: „Ich will keine Schokolade – ich will lieber einen Mann!“ Diesen Wunsch konnte das Team zwar nicht erfüllen, dafür wurde dann aber eine Runde zusammen getanzt.

Der Aktionstag kam sehr gut an und soll künftig jede Woche wiederholt werden. Nun konnten noch spendable Gönner für diese Aktion aktiviert werden: Ein ganz herzliches Dankeschön geht an den CC-Großmarkt und an Herrn Schelske vom EDEKA in Mühlacker für die vielen Leckereien!Nun konnten noch spendable Gönner für diese Aktion aktiviert werden: Ein ganz herzliches Dankeschön geht an den CC-Großmarkt und an Herrn Schelske vom EDEKA in Mühlacker für die vielen Leckereien!

Text/Fotos: D. Kneis

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news-23 Wed, 14 Apr 2021 10:06:28 +0000 Neuer Rettungswagen geht in Betrieb https://www.drk-pforzheim.dehttps://www.drk-pforzheim.de/aktuell/presse-service/meldung/neuer-rettungswagen-geht-in-betrieb.html Neue Trage bietet Mitarbeitern und Patienten mehr Komfort. DRK nimmt neuen Rettungswagen in Betrieb
 

Pforzheim. Aller guten Dinge sind drei – und so darf sich die Abteilung Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Pforzheim-Enzkreis dieser Tage nicht nur über einen nagelneuen Rettungswagen freuen, sondern auch über die beiden Premieren, die dieser im Gepäck hat. Zum einen ist der von der Firma Strobel in Aalen ausgebaute Mercedes Sprinter weltweit das erste Fahrzeug dieses Herstellers mit dem neuen elektrohydraulischen CPS-Fahrtragensystem der Firma Stollenwerk aus Köln.

„Wir freuen uns über das neue System und damit eine Arbeitserleichterung für unsere Mitarbeiter und eine Verbesserung in der Patientenversorgung gefunden zu haben“, sagt Herbert Mann, DRK-Rettungsdienstleiter.

Sein Stellvertreter Thomas Göttenauer erläutert: „Der Einsatz des elektrohydraulischen Fahrtragensystem aus Köln ist ein Meilenstein in Sachen Arbeitsschutz, Patientenversorgung und Sicherheit. Das Warten darauf hat sich gelohnt.“

Und zum anderen handelt es sich um das erste Fahrzeug des hiesigen Roten Kreuzes, das zusätzlich zum analogen auch mit Digitalfunk ausgestattet werden kann. Der Rettungswagen mit dem Funkrufnamen 1/83-7 hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 4,1 Tonnen und verfügt neben einem 163-PS-starken Diesel-Motor über ein Automatikgetriebe. Damit das Fahrzeug im Straßenverkehr gut sichtbar ist, wurde es neben einer auffälligen Rundum-Warnbeklebung mit einer integrierten LED-Blaulichtanlage inklusive Frontblitzern im Kühlergrill und an den Außenspiegeln, mit elektronischem sowie zusätzlichem Pressluft-Einsatzhorn sowie einer ergänzenden Heckwarnanlage zur Absicherung der Einsatzstelle ausgerüstet.

„Ich bin sehr froh, dass technische Neuerungen die Arbeit der Rettungsdienstkräfte unterstützen und erleichtern können umso noch effektiver den Patienten zu versorgen“, sagt DRK-Kreisgeschäftsführer Stefan Adam.

Zur Ausstattung gehören neben der standardmäßigen medizinischen Ausrüstung außerdem Rückfahrkamera und -warner, ein faltbarer Treppentransportstuhl mit Raupenunterstützung, ein EKG der neuesten Generation, ein Beatmungsgerät, Navigations- und Einsatzunterstützungssystem sowie drei Betreuersitze im Patientenraum.

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