rettungsdienst-header.jpg Foto: A. Zelck / DRK-Service GmbH

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Rettungsdienst

Ansprechpartner

Herbert Mann

Tel. 07231 373-223
Mail: h.mann(at)drk-pforzheim.de
Kronprinzenstr. 22
75177 Pforzheim

Die Notfallversorgung ist in Deutschland in drei Bereiche gegliedert:

  • den ärztlichen Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Vertragsärzte,
  • den Rettungsdienst und
  • die Notaufnahmen/Rettungsstellen der Krankenhäuser

Der ärztliche Bereitschaftsdienst: 116 117

Krankheiten kennen keine Praxisöffnungszeiten. Handelt es sich um eine Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig. Er ist in einigen Regionen Deutschlands auch als ärztlicher Notdienst oder Notfalldienst bekannt. Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos - egal ob Sie von zu Hause oder mit dem Mobiltelefon anrufen.

Der Rettungsdienst: 112

Bei lebensbedrohlichen Notfällen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall und schwere Unfälle, alarmieren Sie den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112.

In jedem Bundesland regelt ein Landesgesetz den Rettungsdienst. Das Deutsche Rote Kreuz wirkt im Rahmen dieser landesgesetzlichen Regelungen im Rettungsdienst mit.

Über die Notrufnummer 112 erreichen Sie die örtlich zuständige Rettungsleitstelle. Diese nimmt Ihr Hilfeersuchen entgegen und alarmiert entsprechend der geschilderten Lage die erforderlichen Rettungsmittel (z.B. Rettungswagen, Notarzt, Feuerwehr, Berg- und Wasserrettung).

Die Notaufnahmen/Rettungsstellen der Krankenhäuser

Sie ist einerseits Anlaufstelle für den Rettungsdienst und nimmt Patienten mit akut lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen auf und versorgen sie weiter. Andererseits ist die Notaufnahme/Rettungsstelle auch Anlaufstellen für Patienten die von einem anderen Arzt eingewiesen werden oder aufgrund akuter Erkrankungen oder Verletzungen ärztliche Hilfe benötigen.

Berufsausbildung Notfallsanitäter

Ein wichtiger Aspekt im Rettungsdienst ist die seit dem 1. Januar 2014 geänderte Bezeichnung und Qualifikation der nicht-ärztlichen Mitarbeiter. Der Beruf des Rettungsassistenten wurde in die neue Berufsbezeichnung Notfallsanitäter überführt. Dieser hat gegenüber dem alten Rettungsassistenten eine drei- statt zweijährige, reformierte Ausbildung.

Rettungsdienst in Pforzheim und dem Enzkreis

Die Fläche des Stadtgebietes Pforzheim mit seinen Stadtteilen umfasst 97,84 Km²; die Einwohnerzahl beträgt ca. 117.000 Einwohner. Der Enzkreis umschließt die Stadt Pforzheim und gehört mit ca. 574 km² zu den kleineren Landkreisen im Herzen Baden-Württembergs. Der Enzkreis zählt 28 Gemeinden, davon eine große Kreisstadt und vier weitere Städte. Hier leben über 194.000 Menschen. Die Stadt Pforzheim und der Enzkreis liegen zwischen den Ballungsräumen Stuttgart und Karlsruhe. Durch die Stadt Pforzheim und den Enzkreis führt die Bundesautobahn A8 sowie die Bundesstraßen B10, B35, B294 und B463.

Der medizinische Rettungsdienst wird in der Stadt Pforzheim und im Enzkreis vom Deutschen Roten Kreuz (DRK),  dem Arbeiter Samariter Bund (ASB) und dem Malteser Hilfsdienst (MHD) durchgeführt. Unterstützt werden die Einsatzkräfte der Notfallrettung bei Einsätzen in Pforzheim und dem Enzkreis durch die Luftrettung der DRF.

Die Integrierte Leitstelle wird seit Oktober 2015 gemeinsam vom Deutschen Roten Kreuz Pforzheim-Enzkreis e.V., der Stadt Pforzheim und dem Enzkreis betrieben und ist die zentrale Anlaufstelle für rund 310.000 Einwohner in der Stadt Pforzheim und im Enzkreis.

Rettungswachen

Wir beschäftigen in unserem Kreisverband ca. 130 Personen in der Intergierten Leitstelle, in der Notfallrettung auf 6 Rettungswachen (Pforzheim-Nord, Pforzheim-Süd, Mühlacker, Neuenbürg, Remchingen und Tiefenbronn)  sowie an 4 Notarztstandorten (Pforzheim-Süd, Wimsheim, Neuenbürg und Mühlacker) und im Krankentransport.